NiP-Shunts langlebig und oxidationsfrei

Ein wichtiger Aspekt, nicht zuletzt für die Lagerung der Shunts, ist das Oxidationsrisiko, das bei reinen Kupfer-Shunts am größten ist. Wenn diese nicht hermetisch verpackt sind, laufen sie schnell an und sind ohne erneute Oberflächenbehandlung nicht direkt verwendbar. Die geringste Oxidationsgefahr besteht bei Shunts mit Nickel-Phosphor-Veredelung. Das ist nicht zuletzt der Grund dafür, warum die Isabellenhütte diese als Standardprodukt fertigt. Sie sind besonders langlebig und ihre Eigenschaften verschlechtern sich auch bei längerer Lagerung nicht. Die verzinnte Oberfläche oxidiert ebenfalls, allerdings nur geringfügig und eine entstandene Oxidationsschicht lässt sich auch leicht wieder durchbrechen. Des Weiteren ist bei einer verzinnten Oberfläche eine Diffusionsbarriere in Form einer Nickel-Sperrschicht notwendig.

Zu betrachten sind neben den Vor- und Nachteilen für die Anwendung auch die Prozesskosten bei der Herstellung. Grundsätzlich ist die Oberflächenbearbeitung am Einzelstück kostenintensiver als die Veredelung ganzer Werkstoffbänder.

Verzicht auf Übergangsstellen

Abgesehen von der Auswahl der bestmöglichen Materialkombination zwischen Shunt und Stromschiene bietet die Isabellenhütte auch die Möglichkeit, Übergänge so weit wie möglich zu reduzieren. Dabei kommen relativ lange und komplex gebogene Shunts zum Einsatz, die gewissen Geometrien in der Applikation angepasst werden, um so die Stromschiene an sich und damit auch Schraub- und Übergangsstellen komplett einzusparen.

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