Bei dem neuen Geschäftsmodell handelt es sich um eine offene Plattform für kamerabasierte Fahrerassistenzsysteme, die das Berliner Tochterunternehmen Hella Aglaia entwickelte. Die Entwickler haben dadurch die Möglichkeit, Hardwarekomponenten und serienreife Softwarefunktionen wie etwa Lichtsteuerung, Spur-, Verkehrszeichen-, Fußgänger- und Objekterkennung individuell und bedarfsgerecht zusammenzustellen und nachzurüsten. So soll es auch möglich sein, künftige Updates für Funktionen des automatisierten Fahrens zu implementieren.

Kamerabasierte Fahrerassistenzsysteme von Hella lässt sich bedarfsgerecht anpassen und kann beispielsweise mit Funktionen wie Lichtsteuerung, Spur-, Verkehrszeichen-, Fußgänger- oder Objekterkennung ausgestattet werden.

Das kamerabasierte System lässt sich bedarfsgerecht anpassen und kann beispielsweise mit Funktionen wie Lichtsteuerung, Spur-, Verkehrszeichen-, Fußgänger- oder Objekterkennung ausgestattet werden. Hella

Am Markt gäbe es derzeit hauptsächlich geschlossene, nachträglich nicht veränderbare Systeme, wodurch sich Hellas Lösung von der Konkurrenz abhebe, erklärt Kay Talmi, Geschäftsführer von Hella Aglaia. Das Unternehmen setzt bei dem System darauf, Hard- und Software voneinander zu trennen und will den Automobilherstellern ein Baukastenprinzip bieten. So ist das Software-System nicht an eine bestimmte Hardware gebunden, sondern lässt sich auf Plattformen unterschiedlicher Hersteller einsetzen. Zudem können die Unternehmen verschiedene Software-Komponenten mit weiteren Komponenten von Hella oder Drittanbietern kombinieren sowie neu verfügbare Funktionen per Software-Update integrieren.

Für Hella ist die neue Softwareplattform ein weiterer Schritt, sich am Markt für Assistenzsysteme zu etablieren. Momentan hält die Intel-Tochter Mobileye hohe Marktanteile, allerdings versucht Hella verstärkt Marktanteile gut zu machen. So ging das Unternehmen Anfang des Jahres eine Kooperation mit LG und NXP ein, um eine gemeinsame Bilderkennungsplattform zu entwickeln.

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