Mit dem Gesichtserkennungs-System können nur dem System bekannte, authorisierte Mitarbeiter auf das Bedien-Panel zugreifen.

Mit dem Gesichtserkennungs-System können nur dem System bekannte, authorisierte Mitarbeiter auf das Bedien-Panel zugreifen.Omron

Omron nutzt das Gesichtserkennungssystem Okao, das das Unternehmen ursprünglich für den Konsumgütermarkt entwickelt hat. Das System besteht aus einem Bildverarbeitungssystem, das Gesichter und Gesten von (potenziellen) Maschinenbedienern erfasst und auswertet. Dazu greift es auf seinen Speicher mit mehreren Millionen Gesichtsproben zurück und vergleicht sie mit dem aufgenommenen Bild. Damit kann Okao auch das Geschlecht und den emotionalen Zustand erkennen.

Dieser Fokus auf das Gesicht zeigt, dass es dem Hersteller weniger um Gestensteueurung nach dem Vorbild der Spielekonsolen geht als vielmehr um einen sichere Maschinenbedienung: Mit diesem System können nur dem System bekannte, authorisierte Mitarbeiter auf das Bedien-Panel zugreifen. Und nur dafür geschultes Personal kann auf tiefere Funktionen nutzen. Zudem kann das System bereits aus einer gewissen Entfernung erkennen, ob sich eine unberechtigte Person der Maschine nähert und so Manipulationen verhindern. Auch ist es möglich, zu definieren, wie weit sich eine Person überhaupt der Maschine nähern darf, bevor das HMI Sicherheitsfunktionen aktiviert.

Passend zur Gesichtserkennungs-Technik präsentiert Omron die Bediengeräte der neuen NA-Serie. Diese sind auf die Gesten- sowie Gesichtssteuerung zugeschnitten und werden ab dem vierten Quartal 2014 inklusive der Okao-Gesichtserkennung geliefert. Die Geräte ohne Gesichtserkennung kommen im ersten Quartal 2014 auf den Markt. Sie führen Informationen über aktuelle und historische Maschinendaten auf. Außerdem gehört die NA-Serie ebenso wie Steuerung, Motion, Vision und Robotik  zur Sysmac-Plattform und ist mit dem Engineering-Tool ‚Sysmac Studio‘ kompatibel.