Das Open Eye Consortium (Open Eye MSA) stellt seinen Mitgliedern eine 53 Gbit/s-Single-Mode-Spezifikation für Rechenzentrumsanwendungen zur Verfügung.

Open Eye Consortium

Das Open Eye Consortium gibt Single-Mode-Spezifikationen für Rechenzentrums-Anwendungen bekannt. Open Eye Consortium

Die Spezifikation definiert voll-analoge PAM4-Lösungen für 50G SFP, 100G DSFP, 100 SFP-DD, 200G QSFP und 400 QSFP-DD sowie für OSFP Single-Mode-Module.

Open Eye MSA will die Einführung von optischen PAM4-Verbindungen beschleunigen, indem sie bestehende Standards erweitert. Damit sollen Modul-Implementierungen mit weniger komplexen, kostengünstigeren analogen Architekturen zur Taktdatenrückgewinnung (CDR) zusätzlich zu bestehenden Digital-Signal-Processing-Architekturen möglich werden.

Im September werden auf der CIOE 2019 im chinesischen Shenzhen und auf der ECOC 2019 in Dublin Interoperabilitäts-Demonstrationen von Produkten verschiedener Hersteller vorgestellt. Auch hat Open Eye MSA mit der Definition der Multi-Mode-Spezifikation begonnen, die im Frühjahr 2020 veröffentlicht werden soll.

Aktuell treten Anritsu, Dust Photonics, Fujitsu Optical Components, HG, Inopticals, Marvell, Multi Lane, SAMTEC und Tektronix dem Open Eye Consortium bei.