ADAS-Kameras sind eine Schlüsseltechnologie für autonome und teilautonome Fahrzeuge. Die elektro-optischen Systeme unterstützen den Fahrer und erhöhen die Sicherheit. Dabei ist die Herstellung der ADAS-Kameras ein hochkomplexer und kostspieliger Prozess. Bei der Montage der Kameras werden mehrere spezialisierte und empfindliche Sensoren in einer Reihe von Prozessen integriert, um ein leistungsfähiges System zu schaffen. Dies hat es Herstellern erschwert, fehlerhafte Produkte während des Montageprozesses zu erkennen, die bis zur vollständigen Montage und Prüfung des Kamerasystems unbestimmt bleiben. Infolgedessen kämpfen neue Designs mit hohen Ausschussraten von rund 25 Prozent bei an sich schon teuren Systemen. Dies führt zu noch höheren Stückkosten und erschwert die Integration der Systeme ins Fahrzeug.

Die Lifecycle-Analytics Lösung von Optimal Plus gibt Herstellern von ADAS-Kameras Einblicke in Produktionsdaten und erhöht so die Zuverlässigkeit der komplexen Systeme.

Die Lifecycle-Analytics Lösung von Optimal Plus gibt Herstellern von ADAS-Kameras Einblicke in Produktionsdaten und erhöht so die Zuverlässigkeit der komplexen Systeme. temp-64GTX, Adobe Stock

„Automobilhersteller benötigen eine ganzheitliche Lösung, die ein Gesamtbild über den Zustand eines Fahrzeugs vermittelt“, sagt Dan Glotter, CEO von Optimal Plus. Die Lösung des Unternehmens ermöglicht es den Herstellern, das Potenzial neuer Technologien voll auszuschöpfen und gleichzeitig Bedenken hinsichtlich der kostengünstigen Herstellung von Qualitätsprodukten auszuräumen. Die Montage von ADAS-Kameras basiert auf einer komplizierten Lieferkette, um elektronische und optische Komponenten aus verschiedenen geografischen Regionen mit unterschiedlichen Methoden zur Gewährleistung und Überwachung der Zuverlässigkeit bereitzustellen. Da sich Hersteller auf getrennte Silos mit Produktdaten und -informationen verlassen, ist es äußerst schwierig sicherzustellen, dass diese Komponenten die geforderten Standards erfüllen.

Die Lösung von Optimal Plus soll Transparenz in der gesamten Lieferkette bieten, verknüpft Lieferantendaten mit der Leistung vor Ort und erlaubt einen vollständigen Überblick über die Produktion. Dadurch ermöglicht sie Präventivmaßnahmen, um problematische Produkte früher im Fertigungszyklus zu finden, und verhindert, dass unzuverlässige Produkte zum Einsatz kommen. Dies soll die Ausschussquote senken und kostspielige Rückrufaktionen vermeiden. Damit können Hersteller von ADAS-Kameras einen proaktiven, präskriptiven Ansatz zur Verbesserung der Produktionseffizienz anwenden, anstatt zu reagieren, wenn ein fehlerhaftes Produkt das Ende der Produktionslinie erreicht. Die Lösung von Optimal Plus basiert auf der Analyse großer Datenmengen mit maschinell lernenden Algorithmen und ermöglicht die Produktanalytik in Echtzeit, die verborgene Erkenntnisse über Datensilos in der gesamten Lieferkette extrahiert und messbare Produktionsmetriken verbessert.