Osram, ASM Amicra und Fraunhoder IISB setzen bei ihrem Projekt auf die robuste und dynamische µLED-Technologie, die über eine hohe Leuchtdichte verfügt und effizienter arbeitet als gängige LCD- oder OLED-Anwendungen. Neben Augmented-Reality soll die neu entwickelte Technologie auch bei Automotive-Anwendungen im Innenbereich von Fahrzeugen zur Anwendung kommen. Ziel der Gruppe ist es, das Projekt im Oktober 2021 durch die Präsentation eines Prototyps abzuschließen.

Die auf µLED basierende Technologie soll neben Anwendungen im Bereich Augmented-Reality auch im Innenraum von Fahrzeugen eingesetzt werden.

Die auf µLED basierende Technologie soll neben Anwendungen im Bereich Augmented-Reality auch im Innenraum von Fahrzeugen eingesetzt werden. Osram

Drei wesentliche Schlüsseltechnologien bilden den Schwerpunkt der Forschungsarbeit. So stellt neben der Konzeption, Handhabung und Montage der µLED-Lichtquellen auch deren Integration für transparente und flexible Bildgeber eine Herausforderung dar. Als dritter Punkt gilt es zudem, ein Prozesskonzept zu erarbeiten, dass die Übertragung großer Mengen an µLEDs mittels automatisierter Parallelmontage vom Quell-Wafer auf die Backplane-Treibertechnologie ermöglicht.

„Als Projektpartner mit tiefgreifender und langjähriger Erfahrung in bildgebenden, mikropixelierten Bauelementen erforschen wir im Rahmen des Projekts mit µLEDs effiziente, miniaturisierte Bildpixel mit hoher Leuchtdichte für neue, disruptive µLED-basierte Visualisierungslösungen“, sagte Hubert Halbritter, Projektleiter Smart-VIZ bei Osram Opto Semiconductors.