Im Unterschied zu herkömmlichen Hall-Effekt-Sensoren ermöglichet das GMR- oder auch das TMR-Messprinzip eine höhere In-Plane-Empfindlichkeit, eine höhere Genauigkeit und ein geringeres Rauschen. Die erreichbare Genauigkeit beträgt dabei bis zu ±0,3 % Full Scale je nach Abbildung.

Die TMR-Sensoren sind in einem kompakten TDFN6-Package mit Abmessungen von 2,5 × 2,5 × 0,8 mm³ integriert und für den industriellen oder Automotive-Einsatz in einem Temperaturbereich von -40 °C bis 125 °C.

Die TMR-Sensoren sind in einem kompakten TDFN6-Package mit Abmessungen von 2,5 × 2,5 × 0,8 mm³ integriert und für den industriellen oder Automotive-Einsatz in einem Temperaturbereich von -40 °C bis 125 °C. Pewatron/NVE

Beide Sensoren verfügen über eine digitale I²C-Schnittstelle, die neben der Ausgabe der Magnetfelddaten auch die Möglichkeit einer einfachen Programmierung der Signalaufbereitung bietet. Der SM324 ist der weltweit erste programmierbare TMR-Sensor überhaupt.

Die Sensorbausteine sind mit einem typischen Stromverbrauch von 1,5 mA im Continious Mode und einer Versorgungsspannung im Bereich von 1,68 – 3,6 V für Low-Power-Anwendungen geeignet. Typische Anwendungen finden sich etwa im Bereich der präzisen, linearen Wegmessung oder der linearen Positionserkennung. Mehrere Sensoren lassen sich dabei über verschiedene Adressen oder den Chip-Select-Eingang ansprechen. Die Ausgabe des Messsignals erfolgt über die I²C-Schnittstelle. Eine weitere mögliche Anwendung findet sich in der präzisen Bestimmung des Schaltpunktes für einstellbare Magnet-Switch-Sensoren. Der programmierbare Schaltpunkt wird dabei über einen zusätzlichen digitalen On/Off-Ausgang abgegriffen.

Die SM123- und SM324-Sensoren sowie die dazugehörigen Evaluierungskits sind bei Pewatron erhältlich.