Wissenschaftler des Fraunhofer FEP haben einen nicht toxischen und effizienten Herstellungsprozess für poröse Siliziumschichten als Anodenmaterial entwickelt.

Wissenschaftler am Fraunhofer FEP haben einen nicht toxischen und effizienten Herstellungsprozess für poröse Siliziumschichten entwickelt.

Wissenschaftler am Fraunhofer FEP haben einen nicht toxischen und effizienten Herstellungsprozess für poröse Siliziumschichten entwickelt. Fraunhofer FEP

„Wir haben einen Prozess entwickelt, bei dem zeitgleich Silizium und Zink auf Metallsubstraten abgeschieden werden“, sagte Dr. Stefan Saager vom Fraunhofer FEP. Durch eine anschließende Wärmebehandlung verdampfe der Zinkanteil aus der Schicht und hinterlasse eine poröse Struktur im Silizium, die Platz für dessen Ausdehnung im Ladeprozess bietet und somit den Kapazitätsverlust minimiert. Durch die Prozessparameter lässt sich laut Saager die poröse Struktur manipulieren und auf die konkrete Batterieanforderung hin optimieren. Das Zink könne dabei aufgefangen und perspektivisch wiederverwendet werden. Die porösen Siliziumschichten zeigen hinsichtlich ihrer Batterieperformance eine initiale Ladekapazität über 3000 mAh/gSI und eine vergleichsweise gute Zyklenstabilität.