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Dr. Eric Maiser, Managing Director von VDMA Productronic.
Rainer Kurtz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kurtz Gruppe und Vorsitzender von VDMA Productronic.

Damit erhalten die deutschen und internationalen Unternehmen aus der Elektronik-Produktionstechnik und dem Maschinenbau die ideale Plattform, um sich in zwei Schlüsselthemen der Elektromobilität zu präsentieren und auf den neuesten Stand zu bringen.

In ihrem neuen Programm will die Bundesregierung die Forschungsförderung für die Elektromobilität bis 2013 auf eine Milliarde Euro verdoppeln. „Als Ausrüster der Elektronikfertigungsbranche begrüßen wir insbesondere Investitionen in die Forschung für die Batterieproduktionstechnik und die Weiterentwicklung der Leistungselektronik. Der neue Anwendermarkt Elektromobilität wird dem Elektroniksegment insgesamt viel Schub verleihen. Schon allein dadurch profitieren wir im Elektronik-Maschinenbau“, weiß Rainer Kurtz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kurtz Gruppe und Vorsitzender von VDMA Productronic.

Laut der aktuellen Studie „Zukunftsfeld Elektromobilität – Chancen und Herausforderungen für den Maschinenbau“ von VDMA und Roland Berger werden im Jahre 2020 rund 40 Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge einen Hybrid- oder vollelektrischen Antrieb haben. Durch die Fertigung von neuen Produktionsanlagen für Batterien wird bis 2020 ein Geschäftspotential von 4,8 Milliarden Euro im Maschinenbau entstehen.

Im VDMA wurde die Studie vom Forum Elektromobilität „E-Motive“ geleitet, bei dem sich VDMA Productronic mit Know-how zu Elektronik- und Batteriefertigung einbringt.

Fertigungstechnik für Batterien

Der wertvollste Teil eines Elektroautos ist die Batterie. Autohersteller können sich besonders bei reinen E-Mobilen in diesem Bereich am Besten differenzieren – hier wird ein großer Teil der Produktinnovation und der Kostensenkung stattfinden müssen. „Die Elektronikindustrie hat es verstanden, ihre Produkte nicht nur immer leistungsfähiger zu machen, sondern auch immer kostengünstiger zu produzieren. Wichtig war dabei vor allem der Wandel der Produktionstechnik von der Manufaktur zur Großserienfertigung“, erklärt Dr. Eric Maiser, Managing Director von VDMA Productronic. „Das müssen wir auch für die Batteriefertigung schaffen – der Maschinenbau ist hier ein Schlüsselfaktor“.

Die Fertigungsoptimierung setzt an vielen Stellen an: Von der Substrat- und Materialfertigung, der Beschichtungstechnik, Öfen, Vakuumtechnik über das Handling, Automatisierung und Lasertechnik bis hin zum Laminieren, Schneiden, Löten und Schweißen. Die Beherrschung von Rolle-zu-Rolle-Verfahren, das Mischen und Beschichten der Elektrodenmaterialien sind laut der Studie von VDMA und Roland Berger die kritischen Erfolgsfaktoren bei der Batterieherstellung. „Die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Automobil- und Batterieherstellern mit dem Maschinenbau ist eine Kernempfehlung unserer Studie“, sagt Maiser.

Die productronica als Plattform

„Wir fanden es deshalb ganz hervorragend, dass die Messe München die Schlüsselthemen Batteriefertigung und Leistungselektronik zum Highlight-Thema der productronica 2011 gemacht hat und diesen eine Sonderschau und viel Programm

widmet“, freut sich Kurtz. „Dabei konzentrieren wir uns voll auf die Produktionsabläufe unter Berücksichtigung der gesamten Prozesskette. Industrie- und Marktrelevanz sind uns wichtig“, ergänzt Maiser. Es werden innovative Batteriekonzepte, deren Umsetzung in eCar-Plattformen und Komponenten, Maschinen und Anlagen zu deren Fertigung zu sehen sein. Darüber hinaus werden Experten der Sonderschau im Highlight-Forum zu Märkten, Technologien und Strategien vortragen. „Die Information und Kommunikation die am Rande solcher Messe-Events stattfindet, ist eine der effektivsten Möglichkeiten, in die Materie vorzudringen. Dafür brauchen wir die productronica“, bekräftigt Kurtz.