Der EMS-Anbieter Productware hat schon seit Jahren einen gut funktionierendes Obsolescence-Management etabliert. Dieser Prozess erstreckt sich über den gesamten Lebenszyklus eines Produktes. Primäres Ziel ist die Vermeidung beziehungweise die Reduktion von Abkündigungen, kurz die Risikovermeidung. Dies geschieht zum Beispiel durch die Auswahl geeigneter Bauteile im Zuge einer Produktneuentwicklung. In Folge dessen werden die Stücklisten über den gesamten Lebenszyklus überwacht. Falls es zu Abkündigungen kommt, versorgt das Unternehmen frühzeitig seine Kunden mit allen entscheidungsrelevanten Daten. Der Service von Productware stellt die Produktverfügbarkeit sicher, minimiert Qualitätsprobleme, reduziert Zusatzkosten im Bereich der Bauteilbeschaffung aus dem Brokermarkt und vermeidet Kosten durch ungeplante Redesigns. Rechtzeitige Bedarfsanalysen und langfristige Bedarfsplanungen in engster Zusammenarbeit mit den Kunden und Lieferanten ermöglichen zudem eine zuverlässige Versorgung. Regelmäßige Reports halten die Kunden immer auf dem aktuellen Stand des Lebenszyklusstatus der Bauteile, woraus Trends für (Neu-)Entwicklungen berücksichtigt werden können.

Productware

Expertise im Obsolescence-Management: Productware ist Mitglied des Industrie-Interessenverbands Component Obsolescence Group Deutschland (COGD). Productware

Der Industrie-Interessenverband COGD fördert den Informationsaustausch zwischen seinen Mitgliedsfirmen über den Umgang mit abgekündigten oder auslaufenden Bauelementen und entwickelt Strategien und Methoden zur Unterstützung seiner Mitglieder in deren täglichen und langfristigen Geschäftsvorhaben. Ziel ist es, die Folgen der Nichtverfügbarkeit von Komponenten in Produkten zu minimieren oder diesen Fall zu verhindern. „Weltweit wird täglich die Produktion von hunderten elektronischen Bauelementen eingestellt. Diese Obsolescence genannten Abkündigungen bringen, wenn sie unzureichend gemanagt werden, große Risiken mit sich. Dies können zum Beispiel hohe Kosten sein, weil Unternehmen ihre Produkte entsprechend redesignen müssen oder Kunden nicht beliefern werden. Ein proaktives Obsolescence-Management ist daher sehr wichtig“, begründet Matthias Hunkel, Betriebsleiter und Prokurist von Productware die COGD-Mitgliedschaft.

Kunden durch neuen Stücklisten-Service entlasten

Durch eine Vielzahl an Gesetzen, Richtlinien oder Verordnungen und den daraus resultierenden Anforderungen besteht eine hohe Komplexität. Beispielhaft sind hier zu nennen die REACH-Verordnung, RoHS-Richtlinien, China RoHS und das US-Re-Exportkontrollrecht. Diese Anforderungen sind bereits in der Entwicklungsphase zu berücksichtigen, sodass die Endprodukte die notwendigen Anforderungen erfüllen. Das geschieht zum Beispiel durch Auswahl geeigneter Bauteile oder indem für die definierten Bauteile die erforderlichen Informationen geliefert werden. Zur Ermittlung dieser Informationen ist oft ein hoher zeitlicher Aufwand auf Kundenseite erforderlich.

Als Lösung analysiert Productware die Stückliste des Kunden und ergänzt sie um die benötigten Informationen wie ECCN-Nummern, REACH- und RoHS-Status je Bauteil. Diese Analyse erfolgt in der Entwicklungsphase, das heißt, bereits vor Prototypen-Fertigung, da in einem späteren Stadium die Kosten und Auswirkungen, etwa für ein Redesigns, deutlich höher sind. Damit will der EMS-Anbieter zu einer substanziellen Entlastung der Entwicklungsabteilungen beitragen.