Marktplatz Industrie 4.0

Die Nachrüstung an einer Bestandsmaschine zeigt ein durchgängig konsistentes Zustandsbild in Echtzeit von der Sensor- bzw. Edge-Ebene der Fertigung bis in das ERP-System.

Die Bestandsmaschine wurde mit zusätzlicher Sensorik nachgerüstet, um mittels Körperschallanalyse und entsprechender Datenvorverarbeitung in der Edge-Ebene (von Sys Tec electronic) Anomalien frühzeitig zu erkennen. Ein MES-System von Pickert & Partner mit Fokus auf Null-Fehlertoleranz deckt Optimierungspotenziale auf. Der Schnittstellen-Server Transconnect von SQL Projekt übernimmt die übergreifende Datenintegration, aggregiert alle relevanten Daten und stellt sie den jeweiligen Systemen zur richtigen Zeit im richtigen Format zur Verfügung. Relevante Prozessdaten und Kennzahlen sowie wesentliche Auftragsdaten werden entlang der gesamten Automatisierungspyramide den relevanten Systemen bereitgestellt. Dies sorgt für ein durchgängig konsistentes Zustandsbild in Echtzeit von der Sensor- beziehungsweise  Edge-Ebene der Fertigung bis in das ERP-System mit folgenden Vorteilen:

  • präzise Kapazitätsplanungen und eine verbindliche Kundenkommunikation;
  • Steigerung der Qualität der gefertigten Produkte und Reduzierung fehlerhafter Teile;
  • Vorausschauende Wartung, noch bevor Maschinen- bzw. Anlagenteile ausfallen;
  • Energie-Monitoring und -optimierung.

USE Case auf dem Marktplatz Industrie 4.0

Dieser Beitrag beschreibt einen der 14 Praxisanwendungen (Use Cases), die auf dem ‚Marktplatz Industrie 4.0‘ beim Automatisierungstreff in Böblingen vom 27. bis 29. April 2021 gezeigt werden. Die Teilnehmer der Veranstaltung können so den ganzheitlichen Ansatz von Industrie 4.0 und IIoT an konkreten Industrieanwendungen nachvollziehen und verstehen. Zur Übersicht über alle Use-Cases gelangen Sie hier.

Aufgrund des Ausbruchs der Corona-Pandemie war der usprüngliche Termin des Automatisierungstreffs vom März auf September 2020 verschoben worden; der ersatzweise geplante September-Termin konnte jedoch nicht realisiert werden, weil die Mitveranstalter die Lage Ende Juli als zu angespannt und unsicher einschätzen, um die Veranstaltung erfolgreich durchführen zu können.