Die IP-Schmiede ARC bietet jetzt die Möglichkeit, den Prozessor ganz nach Kundenwunsch zusammen zu bauen. So können die Entwickler wählen, ob sie eine Harvard- oder eine von-Neumann-Architektur, ob sie viele oder wenige Register und ob sie kundenspezifische Befehle oder diverse andere Optionen haben möchten. „Und was noch wichtiger ist“, erläutert Carl Schlachte, CEO von ARC (der vierte CEO des sechs Jahre alten Unternehmens): „Die Logik kann so konfiguriert werden, dass die teuren Speicher-Flächen nur die minimale Größe aufweisen. Daher hat jeder Kunde ein SoC, das exakt so – und nur so – ist, wie er es braucht. Auf diese Art und Weise erzielt er die niedrigstmöglichen Silizium-Kosten.“


Jeder Core wird vom Prinzip her von Grund auf neu konstruiert. Die Konfigurations-Software erledigt dies entsprechend den erforderlichen Parametern und sie berücksichtigt dabei auch sämtliche kundenspezifischen Befehle. „Daher ist jedes Design einzigartig und kann nicht kopiert werden“, erklärt Carl Schlachte. „Das Entwicklungs-Team hält die „Eigentums-Rechte“ des an die Kundenbedürfnisse angepassten Cores. Niemand kann ihn als Standard-Produkt kaufen, um das Produkt zu kopieren. Die Konfigurierbarkeit stellt daher eine maximal mögliche Produkt-Differenzierung sicher.“


Zwar liefern derzeit nur 20 von ARCs Lizenznehmern Produkte aus, aber einer davon ist SanDisk. Das Unternehmen setzt die ARC-Cores in ihren USB-Sticks des Typs Cruzer ein.