Keramikresonator goes hybrid: Murata und Tokyo Denpa verbanden ihre Technologie zu einem hochpräzisen Hybrid-Resonator.

Keramikresonator goes hybrid: Murata und Tokyo Denpa verbanden ihre Technologie zu einem hochpräzisen Hybrid-Resonator.

Murata und Tokyo Denpa haben gemeinsam einen Hybrid-Resonator entwickelt, der sowohl Keramik- als auch Quarz-Komponenten in einem Gehäuse enthält. Vorteile der XRCGA-Serie? „Eine hohe Genauigkeit, kleine Abmessungen und günstige Preise zeichnen das auf Keramik und Quarz basierende Bauelement aus“, betont Kazutaka Hori von Murata aus Nürnberg. Mit Hilfe von Muratas Produk­tionstechnologie lassen sich kompakte und kostengünstige Produkte herstellen, in denen die für Quarze typische Genauigkeit erhalten bleibt. Die Ceralock-Resonatoren des japanischen Herstellers kommen in der Consumer-Elektronik für CPU-Taktsignale zum Einsatz, da sie kompakt und kostengünstig sind. Der Umstieg auf SATA und USB hat die Übertragungsraten von PC-Schnittstellen jedoch steil ansteigen lassen. Die für moderne Peripherie-Geräte benö­tigten frequenzbestimmenden Elemente müssen deshalb deutlich präzisere Signale liefern als es Keramikresonatoren können. Daher kombinierte Murata seinen Kera­mikresonator mit Tokyo Denpas hochpräzisem Quarzkristall-Element. „Unser Ziel ist es, in Ergänzung zu unseren etablierten Ceralock-Produkten für Automotive- und Consumer-Anwendungen, auch den Anteil bei Consumer-Anwendungen auszubauen, in denen ein relativ hohes Präzisionsniveau gefragt ist, wie USB, SATA oder SSD“, kommentiert Kazutaka Hori Muratas Strategie. Das Unternehmen stellt die XRCGA-Serie derzeit mit Nennfrequenzen von 30, 33, 868, 40 und 48 Megahertz zur Verfügung. Produkte mit 25 Megahertz befinden sich in der Entwicklung. Die Resonatoren weisen eine anfängliche Frequenzabweichung von plus/minus 100 ppm auf. Die Temperaturdrift beträgt ±50 ppm über den Betriebstemperaturbereich von minus 30 bis plus 85 Grad Celsius. (eck)