2010 und 2011 war die deutsche Automobilindustrie Wachstumstreiber des Roboterabsatzes. Im Jahr 2012 kürzte sie ihre Investitionen in dieser Richtung.

2010 und 2011 war die deutsche Automobilindustrie Wachstumstreiber des Roboterabsatzes. Im Jahr 2012 kürzte sie ihre Investitionen in dieser Richtung. Small Town – Fotolia.com

Dr. Shinsuke Sakakibara, Präsident der International Federation of Robotics (IFR) freut sich über diesen Erfolg: „2012 war ein recht erfolgreiches Jahr für die weltweite Roboterindustrie.“ Nur die Absatzzahlen des Rekordjahres 2011 toppte die des vergangenen Jahres. Zwischen 2008 und 2012 ist der Roboterabsatz durchschnittlich um 9 % pro Jahr gestiegen. Andreas Bauer, Vorsitzender der OFR Industrial Robot Suppliers Group, geht davon aus, dass der Trend zur Automatisierung dafür sorgt, dass sich dieses Wachstum fortsetzt.

Grund für den leichten Rückgang im Vergleich zum Jahr 2011 waren die geringeren Verkäufe an die Elektro- und Elektronikindustrie. Dagegen stieg der Absatz in die Automobilindustrie um 6 %. Aufgeschlüsselt nach Ländern, kauften Japan, China, USA, Südkorea und Deutschland 70 % der Roboter. Dabei erhöhte sich der Absatz nach Japan auf 28.700 Einheiten, liegt aber noch unter dem Spitzenwert von 44.000 Stück im Jahr 2005. Deutsche Unternehmen kauften insgesamt 17.500 Roboter im Jahr 2012, 10 % weniger als im Rekordjahr 2011. Gründe hierfür liegen einerseits in der geringeren Nachfrage der Automobilindustrie und andererseits im gestiegenen Interesse an Robotern innerhalb der General Industry.