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Melexis

Für optimale Leistungsfähigkeit wird dabei Melexis‘ eigene piezoresistive MEMS-Technik mit einem genauen Sensorelement, einem störungsarmen Analog-Frontend und einem 16 Bit auflösenden Delta-Sigma A/D-Wandler kombiniert. Der daraus resultierende Analogschaltkreis stellt die erforderliche Verstärkung und Offset-Kompensation für das Sensorelement bereit. Der integrierte 16-Bit-Mikrocontroller sorgt für eine Temperaturkompensation und steuert Diagnosefunktionen bei, wie sie für sicherheitskritische Anwendungen erforderlich sind.

Ein integriertes, programmierbares EEPROM ermöglicht verschiedene Konfigurationen, wie zum Beispiel das unabhängige Einstellen von Diagnosefunktionen für die Überspannungs-, Unterspannungs-, Überdruck- oder Unterdruckbedingungen, sowie wählbare digitale Filter, die das Ausgangsrauschen weiter verringern oder alternativ die Sensor-Reaktionszeit verkürzen. Außerdem lassen sich Sensorkompensationsdaten und Seriennummern im EEPROM abspeichern. Da die  verwendete MEMS-Technologie voll kompatibel zu Standard-CMOS-Prozessen ist, konnte ein komplett monolithischer Sensor entwickelt werden, in dem das Sensorelement und die Signalaufbereitungsschaltkreise in einem Baustein integriert sind. Der MLX90809-Drucksensor wird in einem robusten 16-Pin-SMD-Kunststoffgehäuse ausgeliefert und stellt seine Daten über einen analogen Spannungsausgang bereit, der ratiometrisch zur Versorgungsspannung ist oder das SENT-Digitalprotokoll nutzt. Der Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -40 bis +150 °C.