Chip-LEDs werden vermehrt für numerische Displays an Industrieanlagen und Consumer-Geräten eingesetzt. Während konventionelle Displays eine einzige Farbe zur Zahlendarstellung nutzen, besteht wachsender Bedarf zur Kennzeichnung anormaler Zustände die Farbe zu wechseln. Dies bedingt in der Regel die Verwendung zweier separater LEDs, was den Flächenbedarf verdoppelt und höhere Entwicklungskosten nach sich zieht. Beim Einsatz herkömmlicher zweifarbiger LEDs vergrößert sich die Leiterplattenfläche ebenfalls.

LED

Elektronikkonzern Rohm hat eine ultrakompakte und flache zweifarbige Chip-LEDs vorgestellt. Rohm

Mit proprietären Technologien und Prozessen ist es dem Elektronikkonzern Rohm jedoch gelungen, zwei Chips in der Gehäusegröße (0603) konventioneller einfarbiger LEDs unterzubringen, sodass auf weniger Fläche mehrere Farben erzeugt werden können. Die Leiterplattenfläche verringert sich verglichen mit den standardmäßigen, 1,5 x 1,3 mm großen zweifarbigen LEDs um 35 Prozent, woraus sich flachere Designs ergeben. In Anbetracht der während der Reflow-Lötung herrschenden Bedingungen wurden zur Steigerung der Zuverlässigkeit Maßnahmen getroffen, die das Eindringen von Lot in das Gehäuse verhindern.