Rosenberger Optical Solutions & Infrastructure (Rosenberger OSI) kooperiert mit Fiber Con, um Wissen im Bereich Glasfaser- und Verbindungstechnik und beim Rechenzentrumsbetrieb auszutauschen.

Cross Con von Fiber Con

Rosenberger OSI und Fiber Con kooperieren bei der Weiterentwicklung von Cross Con. Rosenberger OSI

Fiber Con hat beispielsweise ein System für strukturierte Rechenzentrums-Infrastrukturen namens Cross Con entwickelt. Als integrierter 19″-Rackeinschub soll das System für eine normgerechte und flexible Rechenzentrumsverkabelung sorgen. Sein Steckschema ermöglicht, dass jede angeschlossene Rack-Endstelle mit jeder Rack-Endstelle des gesamten Kreuzverbindungsschemas im Rechenzentrum kommunizieren kann. Seine Stärken zeigt der Verbindungskern von Cross Con in modernen Rechenzentrumstopologien wie beispielsweise in der vollgekreuzten Spine-Leaf-Architektur.

Im Gegensatz zu dem klassischen Aufbau einer Spine-Leaf-Architektur entfällt bei der vollgekreuzten Variante die aufwendige Verkabelung, da die Signale innerhalb des Cross Cons verkreuzt und lediglich mit Patch- oder Trunkkabeln zum System hin und von ihm weggeführt werden können. Dadurch lässt sich die Dokumentation der Kabelführung verbessern und die Zahl der Steckvorgänge reduzieren. Die Erstinstallation und auch die nachträgliche Erweiterung mit weiteren Routern soll damit einfacher werden.

Rosenberger OSI und Fiber Con wollen nun gemeinsam eine MTP/MPO-Version des Systems für strukturierte Rechenzentrums-Infrastrukturen entwickeln. MTP/MPO ist ein international standardisiertes Stecksystem und damit herstellerunabhängig. MTP/MP-Stecker können 12 oder 24 Fasern aufnehmen, was Platz auf der Leiterplatte und im Rack spart.

„Wir fokussieren mit unserem Gemeinschaftsprojekt ein international standardisiertes Verbindungssystem auf MTP/MPO-Basis“, sagte Thomas Schmidt, Geschäftsführer von Rosenberger OSI.