Die feldkonfektionierbaren M12-Steckverbinder mit D-Codierung haben die  Schadgasprüfung gemäß DIN EN 61076-2-101 BP 3.1 bestanden.

Die feldkonfektionierbaren M12-Steckverbinder mit D-Codierung haben die Schadgasprüfung gemäß DIN EN 61076-2-101 BP 3.1 bestanden.Provertha

Während des Feldeinsatzes werden Werkstoffe in unterschiedlichem Umfang Luftschadstoffen (Beispiel Schwefeldioxid, Stickoxide) ausgesetzt, die in Kombination mit entsprechend hoher Umgebungsfeuchte zu Korrosionsschäden führen können und damit zu einem Ausfall innerhalb der erwarteten Lebensdauer. Ziel von Schadgastests ist der Nachweis, dass bei den untersuchten Mustern derartige Korrosionseffekte nicht beziehungsweise nur unterhalb einer definierten Schwelle auftreten. Es gibt Schadgasprüfungen mit Einzelgasen und Mehrkomponenten (4-Komponenten-Schadgastest, Mischgastest). Inzwischen wird meist der 4-Komponenten-Schadgastest (zum Beispiel nach IEC 60068-2-60 Methode 4) angewandt, da er reale Einsatzbedingungen am realistischsten nachstellt. Dieses Verfahren wurde auch für die Tests dieser M12-Steckverbinder genutzt.

Bei den geprüften Steckverbindern wurden bei der abschließenden Sichtprüfung keinerlei Risse, Ausbrüche, Verformungen oder sonstige mechanische Beschädigungen festgestellt. Die Messungen des Durchgangswiderstandes vor und nach der Schadgasprüfung zeigten keine signifikanten Veränderungen.

Der hier getestete M12-Crimp-Kabelstecker mit D-Codierung in Schutzart IP67 gehört zum Bahntechnik-Portfolio von Proventha für schnelle und zuverlässige Industrial-Ethernet-Verbindungen. Er entspricht den hohen Bahntechnik-Anforderungen an einen robusten Stecker und den Einsatz von gängigen Kabeln. Ein Gesamtdurchmesser von nur 16 mm für eine feldkonfektionierbare Lösung ermöglichen die Applikation dieser Steckverbinder auch in beengten schwierigen Einbauverhältnissen. Für Gehäusewand- oder Schaltschrankdurchführungen gibt es den ebenfalls kompakten feldkonfektionierbaren Hinterwand-Crimp-Kabelstecker in Buchsen-Version.