Darüber hinaus verläuft die Kabelführung der Server-Linie an der Decke, was zusätzlich Platz spart. Kabel und Kühlsysteme sind in einem sogenannten Top Cooler oberhalb der Racks angebracht. So kommt das System ohne den üblicherweise leitungsführenden Doppelboden aus. Erhältlich sind ein- oder doppelreihige Rackausführungen. Im Kaltgang ist gegebenenfalls Platz für eine Administrationsstelle mit Tisch und Stuhl.

Auf Wunsch integriert das Unternehmen eine Brandfrüherkennung und ein Brandlöschsystem in den Server-Container. Die PS 40-100-Energieversorgung im 19-Zoll-Maß ist mit Netzersatzanlagen (NEA), unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USV) und PDU-Einbindungen (Power Distribution Unit) ausgestattet. Um Manipulationen durch Dritte auszuschließen, ist am Eingang eine Zugangskontrollanlage eingerichtet. Beim Überwachen des Systems unterstützt PS-E-Monitoring mit Informationen über Temperatur, Feuchte, Spannungen, Ströme, Leistungen, Kontakt- oder Störmeldungen.

Nicht zuletzt erfüllt die Server-Line die Anforderungen an den störungsfreien Betrieb eines Datacenters, wie sie etwa das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) oder der Branchenverband Bitkom angeben. So ist beispielsweise die Versorgungssicherheit nach TIER-Klassifizierungen I bis IV wählbar. Des Weiteren setzen Kunden mit dem Server-Container die IT-Grundschutzanforderungen des BSI automatisch um; oder sie können weitere Zertifizierungen erhalten, beispielsweise nach ISO 27001. Auf dem Server-Line-Ansatz bauen alle weiteren Konzepte des IT-Compact-Systems auf.