Jürgen Grebe, Leiter Produktmarketing Automatisierungs- und Antriebstechnik: „Der lösungsorientierte Vertriebsansatz der MTCs ist so erfolgreich, dass wir ihn auch in anderen Ländern wie England oder Italien einführen wollen.“

Jürgen Grebe, Leiter Produktmarketing Automatisierungs- und Antriebstechnik: „Der lösungsorientierte Vertriebsansatz der MTCs ist so erfolgreich, dass wir ihn auch in anderen Ländern wie England oder Italien einführen wollen.“

Anlässlich einer Pressekonferenz in dem neuen globalen Forschungs- und Entwicklungszentrum „Electropole“ bei Grenoble, Frankreich, informierte Schneider Electric über die aktuellen Geschäftsentwicklung, Strategien und neue Produkte. Im ersten Halbjahr 2007 konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 25% auf 8, 254 Mrd. € gesteigert werden. Der Gewinn wuchs um 21% auf 729 Mio. €. Dabei ist zu beachten, dass in den Zahlen die Ergebnisse der Anfang diesen Jahres übernommenen Firma APC bereits enthalten sind. Ein Drittel seines Umsatzes erwirtschaftet Schneider Electric inzwischen in den Schwellenländern aus Osteuropa, Südamerika und Asien.

Als wesentliche strategische Neuigkeit berichtete Jürgen Grebe, Leiter Produktmarketing Automatisierungs- und Antriebstechnik, dass das Tochterunternehmen Berger Lahr, Lahr, künftig noch enger mit Schneider Electric zusammenarbeiten wird. Beispielsweise werden die lösungsorientierten Machine Technology Center (MTC) ein integraler Bestandteil des Schneider Electric Vertriebsbereiches Maschinenhersteller. Außerdem kann das Angebot beider Gesellschaften jetzt über beide Unternehmen bezogen werden.

In Deutschland will sich Schneider Electric verstärkt um den Maschinen- sowie den Schaltanlagenbau und ausgesuchte Endkundensegmente wie Stahl-, Wasser- und Schleusentechnik. Der Produktfokus wird weiterhin auf der Automatisierungstechnik, der Niederspannungsverteilung sowie dem Service liegen. Bis 2010 will das Unternehmen in Europa 10% seines Umsatzes über den Service erwirtschaften.

Im Mittelpunkt der vorgestellten Produktneuheiten standen die Motorschutz- und -managementsysteme TeSys U und TeSysT. Für die Motorabgänge Tesys U gibt es jetzt eine breite Palette an Kommunikationsschnittstellen. Das Motor-Managementsystem TeSys T schützt Motoren bis 800 A und erfasst gleichzeitig in Echtzeit aussagekräftige Daten. In drei Bereichen überwacht es 0,4 bis 100 A mit internen Wandlern und warnt rechtzeitig vor möglichen Störungen, so dass Prozesse nicht unerwartet stehen bleiben. Dabei vereint das System eine Vielzahl von Motorschutzfunktionen wie thermische Überlast, Schweranlauf, Blockierschutz, Erdschlusserfassung, Temperaturüberwachung sowie Phasenausfall-, -umkehr- und –asymmetrie-Schutz.