Die Schutzhülle Thermoreflex dient dazu, hochspannungsführende Bauteile so abzusichern, dass eine Brand- und Stromschlaggefahr für Insassen oder Einsatzkräfte ausgeschlossen ist. Nach einem Unfall könnten Systeme unter Umständen nicht sofort spannungsfrei sein. Obwohl Sicherungen im Millisekundenbereich auslösen, könnten Leistungsbauteile zunächst noch immer unter Spannung stehen und dürfen nicht berührt werden. Die Schutzhülle besteht aus einem Aramidgewebe mit Aussparungen für Stromkabel, Kühlleitungen und Befestigungspunkten und ist mit einer speziellen Beschichtung versehen. Aramidfasern eignen sich aufgrund ihrer hohen Reißfestigkeit besonders gut, um beispielsweise zu verhindern, dass Trümmerteile die Gewebehülle durchschlagen.

Die Thermoreflex-Schutzhülle für den Gleichspannungswandler besteht aus reißfesten Aramidfasern und schützt im Falle eines Unfalls mit einem E-Auto vor Stromschlägen.

Die Thermoreflex-Schutzhülle für den Gleichspannungswandler besteht aus reißfesten Aramidfasern und schützt im Falle eines Unfalls mit einem E-Auto vor Stromschlägen. Frenzelit

Die Beschichtung der Schutzhülle sorgt dafür, dass sie UV- und feuchtigkeitsresistent ist und eine hohe elektrische Durchschlagsfestigkeit erreicht. Der Isolationswiderstand beträgt selbst nach diversen Alterungsprozessen 10 MΩ. Testszenarios dafür waren Klimawechsel- und beständigkeitstests, Salznebelsprühtests, chemische Beständigkeit, Hoch-Tief-Temperaturlagerungen, Thermoschockprüfung und Feuchtetests.