Ausblick für das Geschäftsjahr 2020 bestätigt.

Ausblick für das Geschäftsjahr 2020 bestätigt. Pixabay

Mit einem Umsatz von 23,6 Mio. Euro (2019: 34,1 Mio. Euro) im dritten Quartal stieg der Umsatz gegenüber dem Pandemie-bedingten, schwachen zweiten Quartal um +31,7 %. Somit belief sich der Gesamtumsatz für die ersten drei Quartale 2020 auf 69,0 Mio. Euro, was einem Rückgang von 26,8 % zum Vorjahr entspricht. Das Mitte des Jahres erfolgreich in Produktion gegangene neue Werk in Jintan/China erwirtschaftete in den ersten 9 Monaten einen Umsatz von 4,1 Mio. Euro.

Zur Absenkung der Gewinnschwelle des Werkes in Schramberg wurde im zweiten und dritten Quartal 2020 Kurzarbeit sowohl für die Produktion als auch für die Verwaltung durchgeführt. Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich die Anzahl der Beschäftigten in Schramberg Ende des dritten Quartals 2020 um rund 10 %. Kosten für Sonderaufwendungen – insbesondere aus Restrukturierung – belasteten das Ergebnis der ersten neun Monate mit insgesamt -1,8 Mio. Euro.

Prognose für 2020 steht auf Erholung

Der Vorstand erwartet, dass sich eine Erholungstendenz auch im vierten Quartal 2020 fortsetzt. Gestützt wird diese Prognose durch eine positive Entwicklung in der Auftragsdynamik und durch ein steigendes Geschäftsvolumen am neuen Standort in China. Im Ergebnis bestätigt der Vorstand die im Juli angepasste Umsatzprognose von zwischen 87 Mio. Euro und 93 Mio. Euro, wobei erwartet wird, eher das obere Ende der Prognosespanne zu erreichen. Obwohl durch die umfassenden Restrukturierungsmaßnahmen am Standort Schramberg die Gewinnschwelle bereits signifikant reduziert werden konnte und diese im vierten Quartal noch fortgesetzt werden, wird das Ergebnis in diesem Jahr noch durch den außerordentlichen Restrukturierungsaufwand von mehr als 2 Mio. Euro belastet. Ohne diese Sonderaufwendungen und unter Berücksichtigung der erzielten und geplanten Maßnahmen, wird ein positives operatives Ergebnis für den Standort Schramberg erwartet.

Für den Standort in China wird aufgrund der positiven Umsatzentwicklung eine fortschreitende Fixkostendeckung prognostiziert. Aufgrund weiterer Investitionen in Personal- und Anlagenkapazität wird für diesen Standort auch im vierten Quartal mit einem operativen Verlust gerechnet. Dieser Verlust bewegt sich innerhalb der Erwartungen.