Der Seilausgang ist durch Faltenbalg und Düse mit Bürste gegen Wasser- und Staubeintritt geschützt. Optional: Zusätzliche Fettkammer.

Der Seilausgang ist durch Faltenbalg und Düse mit Bürste gegen Wasser- und Staubeintritt geschützt. Optional: Zusätzliche Fettkammer.

Bewegungen und Längen im Bereich von einem bis 60 Metern können von Multitour-Winkelcodierern in Verbindung mit Seilzügen in elektrische Signale umgesetzt werden. Dazu werden die Winkelcodierer der neu vorgestellten F-Serie direkt an die Seilzüge der Modellreihen SWF und SWH angeflanscht. Zwischenglieder und Kupplungen entfallen. Stattdessen wird eine Magnetnabe an der Welle eines Spindeltriebes im Seilzug in das Rundloch des Winkelcodierers eingeführt. Beim Auszug des Seils dreht sich die Spindel mit der Magnetnabe und aktiviert die elektromagnetische Sensorik des Winkelcodierers. An dessen elektrischer Schnittstelle steht ein wegproportionales Signal zur Verfügung. Je nach Bestückung werden digitale Daten in SSI-Form, für den Can-Open- oder Profibus-Anschluss geliefert. Analoge Messwerte können ebenfalls als Spannungs- oder Stromsignal zur Anzeige oder für Steuerungen ausgegeben werden. Die Kalibrierung des Signals auf vorgegebene Weglängen ist möglich. Standardmäßig werden beide Komponenten in Aluminium ausgeführt. Zum Einsatz in aggressiver Umgebung, etwa am Meer, können die Winkelcodierer in Edelstahl und die Seilzüge mit einem Hardcoating geliefert werden. (uns)