Philips Semiconductors erklärte, dass die KMI 15-Serie kontaktloser magneto-resistiver (MR)-Umdrehungsgeschwindigkeits-Sensoren ein Serienproduktionsniveau erreicht hat, das es dem Unternehmen ermögIicht, den Kunden deutliche Kostenreduzierungen von bis zu 25 Prozent anzubieten. Der KMI 15-MR-Chip wird bei einer Reihe von Anwendungen eingesetzt. Dazu zählen aktive Übersetzung bei Getrieben, ABS-Systeme für Lkws, Züge und Motorräder, und der Einsatz bei der Ermittlung der Radgeschwindigkeit. Dies liefert eine einfache und kostengünstige Lösung für Umdrehungsgeschwindigkeits-Messungen in der rauen Automotive-Umgebung.“Der KM115-Sensor hat mit 100.000 Stück pro Jahr ein Produktionsniveau erreicht, das es uns ermöglicht, die Kostenvorteile an unsere Kunden weiterzugeben„, sagte Andreas Ogrzewalla, International Product Marketing Manager für Sensoren, Philips Semiconductors. „Wir sind von unserer Fähigkeit überzeugt, einen wesentlich größeren Marktanteil bei den Sensoren zu erzielen, indem wir einen MR-Chip anbieten, der unter dem Preis eines HALLChips liegt.“


Die MR-Technologie weist eine Reihe von praktischen Vorzügen gegenüber anderen SensorTechniken auf. Dazu zählt ein größeres Luftloch zwischen Sensor und Zielobjekt. Das Luftloch ist die Abstand zwischen der Oberfläche des Sensors und der oberen Oberfläche eines Zahnes eines Impulsgeberrades oder der Oberfläche eines magnetisierten Rades. Die Vergrößerung des Luftloches ermöglicht größere Toleranzen bei Temperaturen und Vibrationen ohne Genauigkeitseinbußen. Der KM 15 bietet weiterhin Ermittlungsfähigkeiten bei sehr langsamen Geschwindigkeiten, so tief wie 0 Hz, und eine große Frequenzbandbreite. Der KMI 15 wird mit der Dünnschichttechnologie produziert, hat eine Abtastdistanz von 2,5 mm und ist im SOT453-Gehäuse erhältlich. Philips Semiconductors beabsichtigt, zusätzlich zum KMI 15 die Sensorfamilie mit einer neuen Reihe von Umdrehungsgeschwindigkeits-Sensoren der nächsten Generation im Laufe diesen Jahres auszubauen.