Bis 2015 sollen die kundenspezifischen Lösungen rund 50 % zum Gesamtumsatz des Geschäftsbereichs Connectivity betragen.

Bis 2015 sollen die kundenspezifischen Lösungen rund 50 % zum Gesamtumsatz des Geschäftsbereichs Connectivity betragen.

Die Entwicklungen werden sowohl für Steckverbinder und konfektionierte Leitungen als auch für aktive und passive I/O-Module für Feldbus- oder Ethernet-Netzwerke angeboten. „Je nach Anforderungen der Kunden vergehen zwischen Auftrag und Lieferung normalerweise nur noch wenige Wochen, höchstens jedoch drei Monate“, sagt Andrej Lorkovic, der seit Anfang 2012 an der Spitze des Product Managements der Connectivity-Division von Belden steht. Zugleich bildeten kundenspezifische Entwicklungen einen Eckpfeiler der Wachstumsstrategie, so der 42-Jährige weiter. Denn bis 2015 sollen die kundenspezifischen Lösungen rund 50 % zum Gesamtumsatz des Geschäftsbereichs betragen. „In unserem Connectivity Center werden zurzeit pro Monat durchschnittlich 100 Projekte bearbeitet“, berichtet Lorkovic weiter. Einfache Varianten von Standard-Produkten, wie etwa Verbindungsleitungen in bestimmter Länge oder mit individueller Bedruckung, würden innerhalb von zwei bis vier Wochen geliefert. Das dazu gehörende Angebot erhält der Kunden bereits innerhalb von zwei Werktagen. Lösungen außerhalb des Standards können dagegen auch schon mal mehrere Monate dauern. „So haben wir jüngste eine Verbindungsleitung für die Konfiguration von M8-Sensoren entwickelt, die auf der einen Seite einen entsprechenden Stecker und auf der anderen eine USB-Schnittstelle hat“, erläutert Andrej Lorkovic. Dieses Beispiel zeige, wie kundenspezifische Entwicklungen zu einer höheren Wertschöpfung beitragen. Denn eine USB-Schnittstelle sei flexibler, zuverlässiger und kostengünstiger als das vom Kunden zuvor eingesetzte serielle Interface.