Die SGET hat die neue SMARC 2.1-Spezifikation verabschiedet. Die neue Revision bringt zahlreiche neue Features mit sich wie Ser Des Support für erweiterte Edge-Konnektivität sowie bis zu 4 MIPI-CSI Kameraschnittstellen, um den zunehmenden Bedarf nach der Fusion von Embedded Computing und Embedded Vision gerecht zu werden. Die neuen Funktionen sind rückwärtskompatibel zur Rev. 2.0. Das bedeutet, dass 2.1 Module auch auf 2.0 Carriern betrieben werden können.

Was die SMARC 2.1-Spezifikation auszeichnet

Was die SMARC 2.1-Spezifikation auszeichnet. Congatec

„Die neue SMARC 2.1 Spezifikation ist ein wichtiger Schritt zur weiteren Etablierung der in Smartphones weit verbreiteten Kameratechnologie MIPI-CSI, die dank SMARC erstmals zum Standard einer Embedded-Computing-Spezifikation geworden ist“, sagte Christian Eder, Director Marketing bei Congatec und SGET Editor der SMARC-2.1-Spezifikation. Sie bräuchten diese kosteneffiziente Technologie, um sie in jedwede Embedded-Applikation integrieren zu können. Dies nicht nur mit einer oder zwei, sondern bis zu vier Schnittstellen für Situational Awareness und hohe Device-Effizienz.

Laut Fachleuten wird auch ein umfassender Ethernet-Support für mehr Konnektivität am Edge wichtiger, weshalb nun zwei der vier unterstützten PCIe Lanes alternativ über Ser-Des-Signale zwei zusätzliche Ethernet Ports ermöglichen. Diese können auch für Vision genutzt werden, indem Anwender GigE-Vision Kameras anschließen.

Unterstützt werden zudem PCIe-Clock-Request-Signale, über die sich nicht verwendete PCIe Lanes abschalten lassen, um Strom zu sparen, sowie nun 14 statt bisher 12 GPIOs (General Purpose Input/Output). Auch das Spezifikationsdokument wurde neu strukturiert, um die Lesbarkeit zu optimieren.