Das Siemens-Ergebnis für das 4. Quartal im Geschäftsjahr 2018

Das Siemens-Ergebnis für das 4. Quartal im Geschäftsjahr 2018 Siemens

Nämlich um 46 %. Waren es im Q4 2017 noch 1,25 Mrd. Euro, sank dieser Wert auf 681 Mio. Euro. Einer der Hauptgründe sind die 301 Mio. Euro Personalrestrukturierungsaufwendunge im Bereich Power and Gas in Verbindung mit bereits angekündigten Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Division.

Außerdem erreichten die Umsatzerlöse im 4. Quartal 22,6 Mrd. Euro (+2 %), der Auftragseingang übertraf mit 23,7 Mrd. Euro leicht das hohe Niveau aus dem 4. Quartal im Geschäftsjahr 2017. Zudem stiegen die Umsatzerlöse und der Auftragseingang auf vergleichbarer Basis um jeweils 5 %. Im industriellen Geschäft steigerten sechs von acht Bereichen ihr Ergebnise, angeführt von Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE). Bereits auf Platz zwei folgt der Bereich der Digital Factory.

Starke Digital Factory

Im Bereich der Digital Factory steigerte Siemens den Auftragseingang, die Umsatzerlöse und das Ergebnis.

Im Bereich der Digital Factory steigerte Siemens den Auftragseingang, die Umsatzerlöse und das Ergebnis. Siemens

Dort gab es einen starken Volumenanstieg mit Zuwächsen in allen Geschäften, angeführt vom Softwaregeschäft, mit größeren Aufträgen für Mentor Graphics. Die Nachfrage in kurzzyklischen Geschäften bleibt nach wie vor stark bei sich dämpfenden Wachstumsraten. Geografisch betrachtet verzeichneten alle Berichtsregionen Volumenzuwächse, unter anderem mit prozentual zweistelligem Wachstum in den USA und China.

Trotz negativer Währungseffekte steigerte Siemens die Ergebnismarge, mit Ergebniszuwächsen in allen Geschäften. Analog zum Volumenansteig, verbesserte sich das Softwaregeschäf am besten. Dabei rechnet der Konzern mit forttlaufenden Aufwendungen, um seine digitalen Produkte weiter zu verbreiten, unter anderem die MindSphere-Plattform.

Ausblick

Siemens

„Wir haben wieder geliefert, was wir versprochen haben und unsere zum Halbjahr angehobene Jahresprognose voll erreicht. Im Geschäftsjahr 2019 werden wir unseren Geschäften noch mehr unternehmerische Freiheit geben und die Voraussetzungen für die Umsetzung unserer Vision 2020+ schaffen“, sagte Joe Kaeser, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG Siemens

Siemens erwartet ein weiterhin günstiges Marktumfeld, mit begrenzten Risiken aus geopolitischen Unsicherheiten, insbesondere für das kurzzyklische Geschäfte. Für das Geschäftsjahr 2019 erwarten der Konzern ein moderates Wachstum der Umsatzerlöse, bereinigt um Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte. Für das Industrielle Geschäft (in seiner gegenwärtigen organisatorischen Struktur) wird eine Ergebnismarge von 11 % bis 12% erwartet, ohne Berücksichtigung von Aufwendungen für Personalrestrukturierung.

SPS IPC Drives 2018: Halle 11