Das deutlich gestiegene Ergebnis Summe Sektoren war aber von anhaltenden Herausforderungen bei der Profitabilität innerhalb des Sektors Energy beeinträchtigt. Der Vorjahreswert von 1,3 Mrd. Euro war durch 418 Mio. Euro in Verbindung mit „Siemens 2014“ belastet gewesen.

Der starke Euro beeinträchtigte die Entwicklung von Auftragseingang und Umsatzerlösen. Die Umsatzerlöse sanken um 4 %, der Auftragseingang lag 3 % unter dem Vorjahresquartal. Auf organischer Basis, also ohne Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte, stiegen die Umsatzerlöse um 1 % auf 17,9 Mrd. Euro und der Auftragseingang blieb im Vorjahresvergleich stabil bei 19,4 Mrd. Euro.

Siemens-Chef Joe Kaeser verordnet den einzelnen Unternehmenssparten in seiner Vision 2020+ mehr Eigenverantwortung.

„Während wir in den meisten Bereichen gute Fortschritte erzielt haben, steht der Sektor Energy vor anhaltenden Herausforderungen in den nächsten Quartalen“, sagte Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender von Siemens.Siemens

Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender von Siemens kommentierte: „Während wir in den meisten Bereichen gute Fortschritte erzielt haben, steht der Sektor Energy vor anhaltenden Herausforderungen in den nächsten Quartalen.“

Geschäftszahlen in den Sektoren

Energy: Bei einem Rückgang der Umsatzerlöse um 2 % auf vergleichbarer Basis sank das Ergebnis des Sektors Energy auf 405 Mio. Euro. Das Ergebnis des 3. Quartals war zudem durch anhaltende Herausforderungen bei der Profitabilität innerhalb des Sektors beeinträchtigt, insbesondere bei Power Transmission. Die Projektbelastungen dieser Division enthielten 155 Mio. Euro. Energy erzielte ein starkes Wachstum aus Großaufträgen in allen Divisionen, einschließlich eines Offshore-Windparkauftrags über 1,6 Mrd. Euro.

Healthcare: Das Ergebnis von Healthcare ging im 3. Quartal auf 436 Mio. Euro zurück. Dies war im Wesentlichen auf ungünstige Währungseffekte, insbesondere bei den Geschäften des Sektors für medizinische Bildgebung und Therapielösungen, zurückzuführen. Auf vergleichbarer Basis nahmen die Umsatzerlöse bei Healthcare um 1 % ab, der Auftragseingang legte um 2 % zu.

Industry: Mit einem Ergebnis von 548 Mio. Euro nach 363 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum leistete der Sektor Industry den größten Beitrag zum Ergebnis Summe Sektoren. Diese Ergebnisentwicklung spiegelt eine Verbesserung bei den kurzzyklischen Geschäften des Sektors wider. Ein vorteilhafter Produktmix überwog ungünstige Währungseffekte und ließ die Ergebnismargen in beiden Divisionen des Sektors steigen. Auf vergleichbarer Basis stiegen die Umsatzerlöse im Sektor Industry um 3 % und der Auftragseingang um 5 %.

Infrastructure & Cities lieferte im 3. Quartal eine solide Performance mit einem Ergebnisbeitrag von 350 Mio. Euro, mit Ergebniszuwächsen in allen Geschäften des Sektors. Die Umsatzerlöse des Sektors stiegen auf vergleichbarer Basis um 8 %.

Ausblick

Siemens bestätigt seine Prognose für das Geschäftsjahr 2014. Das Unternehmen erwartet, dass die Umsatzerlöse auf organischer Basis auf dem Vorjahresniveau bleiben und mit einem über den Umsatzerlösen liegenden Auftragseingang ein Book-to-Bill-Verhältnis von über 1 erreicht wird. Alle Zahlen sind vorläufig und nicht testiert.