Aurelius Wosylus, Chief Security Officer (CSO) von Sigfox Germany, rechnet durch die die Offenlegung der Sigfox-Funkspezifikation mit über Tausend neuen Anwendungsfällen.

Aurelius Wosylus, Chief Security Officer (CSO) von Sigfox Germany, rechnet durch die Offenlegung der Sigfox-Funkspezifikation mit über Tausend neuen Anwendungsfällen. Sigfox

Die Veröffentlichung dieser Spezifikationen ermöglicht Open-Source-Implementierungen und bietet Entwicklern und Hersteller von verbundenen Objekten mehr Möglichkeiten. Sobald ein Hersteller alle Tests für sein Objekt durchgeführt hat, muss er es nur noch im Sigfox-Netzwerk registrieren, um davon zu profitieren. Von der Veröffentlichung der Spezifikation erwartet der Iot-Anbieter einen Boom bei der Anzahl der mit seinem Netzwerk verbundenen Objekte, da neue Akteure im IoT-Bereich diese Gelegenheit nutzen würden.

Öffnung gilt auch für verbundene Objekte

Der Schritt, den Sigfox-Standard zu veröffentlichen, gilt für verbundene Objekte und nicht für Basisstationen oder die Sigfox-Infrastruktur, da diese durch Patente geschützt sind. Bisher wurde die Spezifikation nur auf Anfrage unter NDA geteilt, wodurch Sigfox die Anzahl der Objekte steuern konnte, die für die Verbindung mit dem Netzwerk verwendet werden.

„Die Öffnung der Spezifikation war schon immer Teil der Ambitionen von Sigfox und wir freuen uns über Tausende neue Anwendungsfälle, die dadurch entstehen werden. Unsere Partner auf der ganzen Welt freuen sich schon darauf, Teil dieser neuen Entwicklung zu sein“, sagt Aurelius Wosylus, CSO von Sigfox Germany, im Rahmen des 8. Weltfunktages unter der Schirmherrschaft der Unesco.

Im IoT-Markt ist die Öffnung einer Spezifikation ein gängiger Schritt zur Etablierung eines Standards, etwa bei Bluetooth. Damit soll das Netzwerk von Sigfox neben den bisher bereits adressierten B2B-Märkten auch zu einer Referenz für sowohl lokal begrenzte als auch noch stärker endverbraucherorientierte Anwendungsfälle werden.

Die Sigfox Spezifikation steht hier zum Download bereit