Druck bei der Markteinführungszeit sowie zunehmende Design-Größen und komplexe Mixed-Signal-Designs unter anderem in Automotive-, Power- oder Konsumeranwendungen erfordern Lösungen mit einem höheren Durchsatz auf Transistorebene und der gleichen Voraussagbarkeit eines Spice-Simulators. Die proprietäre Partitionierungstechnologie von Spectre XPS (eXtensive Partitioning Simulator) verbessert die Simulationsgeschwindigkeit bei gleichzeitiger Beibehaltung der notwendigen Genauigkeit. Der Simulator löst automatisch die kritischen Blöcke der Schaltung mit einer höheren Genauigkeit auf und beschleunigt die weniger kritischen Bereiche. Dadurch lassen sich Geschwindigkeit und Genauigkeit optimieren. Für Mixed-Signal-Schaltungen ist eine Multicore-Simulation möglich, was für zusätzliche Skalierbarkeit in großen Mixed-Signal-Designs sorgt.

Basierend auf der Simulationsplattform Spectre ermöglicht der Simulator so eine schnellere und umfassendere Simulation für große, komplexe Designs einschließlich Mixed-Signal-Designs. Modelle, Stimulus, Analysen und allgemeine Methodik lassen sich einfach wiederverwenden. Dadurch sinken die Kosten für den Support und die Markteinführungszeiten verkürzen sich. Die vereinheitlichte Simulationsplattform umfasst Spice-, Advanced-Spice, RF- sowie Fastspice-Technologien und erlaubt einen einfachen Übergang zwischen Analysen und Flows. Der Simulator ist in das Speicher-Charakterisierungstool Liberate MX für SRAM-Designs und in die Enticklungsumgebung Virtuoso Analog für Mixed-Signal-Designs integriert. Spectre XPS mit Mixed-Signal-Unterstützung ist zurzeit in limitierter Produktion erhältlich und soll bis zum 4. Quartal 2014 in voller Produktion bereit stehen.