Harting liefert für SPE bereits die passenden normierten Schnittstellen und erste Serienprodukte.

Harting liefert für SPE bereits die passenden normierten Schnittstellen und erste Serienprodukte. Harting

Um die Technologie für den schnell wachsenden IIoT-Markt voranzutreiben, haben sich insgesamt sieben Marken zusammengeschlossen. Harting, TE Connectivity, Hirose, Würth Elektronik, Leoni, Murrelektronik und Softing IT Networks bilden die Gründungsmitglieder des SPE Industrial Partner Netzwerks. Harting, TE Connectivity und Hirose hatten bereits auf der Hannover Messe eine SPE-Kooperation bekannt gegeben.

Diese Partnerschaft spricht sich geschlossen für die von der ISO/IEC JTC 1/SC 25/WG 3 und TIA42 in 2018 festgelegte Schnittstelle T1 Industrial nach IEC 63171-6 als einheitliches Media Depended Interface (MDI) aus. Für die Etablierung des zukünftigen SPE-Ecosystems unterstütz die Allianz auch Standards für Übertragungsprotokolle, Verkabelung und Gerätekomponenten. Daher stehen alle Mitglieder des Partnerprogramms, sowie auch die ISO/IEC JTC 1/SC 25/WG 3, in Austausch und Zusammenarbeit mit IEEE 802.3 und IEC SC46C für einheitliche Übertragungsstandards und Kupferdatenkabel. Neben dieser Allianz hat sich ebenfalls im Vorfeld der Hannover Messe 2019 eine weitere Allianz um das Thema SPE gegründet.

Auf der SPS 2019 wird es am 27.11.2019 von 16:00 bis 16:20 Uhr in Halle 10.1 eine Informationsveranstaltung des Single Pair Ethernet Partner Netzwerks geben.

SPE würde vieles Vereinfachen

SPE ermöglicht die Digitalisierung, das heißt eine durchgängige IP-basierte Kommunikation ohne Gateways und klassische Feldbusse in die Feldebene zu tragen. Die Ausrüstung von einfachen Sensoren oder Kameras, Lese- und Identifizierungsgeräten und ähnlichem mit Ethernet-Schnittstellen unterstützt die Umsetzung von Integrated Industry und IIoT. Voraussetzung für den großflächigen Einsatz und somit für die erfolgreiche Vermarktung der SPE-Technologie ist die Kompatibilität von Geräten, Kabeln und Steckverbindern.