Dek gehörte bisher zum Mischkonzern Dover und soll mit seinen Sieb- und Schablonen-Druckern das erfolgreiche SMT-Geschäftssegment von ASMPT sinnvoll ergänzen.

Dek gehörte bisher zum Mischkonzern Dover und soll mit seinen Sieb- und Schablonen-Druckern das erfolgreiche SMT-Geschäftssegment von ASMPT sinnvoll ergänzen.Dek

Mit dieser geplanten Akquisition setzt das Unternehmen seinen Wachstumskurs als Ausrüster für die komplette Elektronikfertigung fort: Bereits im Jahr 2011 übernahm ASMPT das Siplace-Bestückautomatengeschäft und integrierte dies sehr erfolgreich als neues SMT-Geschäftssegment. Die geplante Übernahme erfolgt im Einverständnis mit Dek.

Dek gehörte bisher zum Mischkonzern Dover und ist mit mehr als 700 Mitarbeitern und über 167 Mio. US-Dollar Umsatz im Jahr 2012 ein großer, weltweit agierender Anbieter von Siebdruckern für die SMT-, Solarzell-, Brennzell- und Metallisierungsbranche. Stimmen die Kartellbehörden der Transaktion zu, will ASMPT Dek in sein SMT-Geschäftssegment integrieren. Siplace und Dek sollen dann SMT-Lösungen entwickeln und anbieten, die über eine verbesserte Integration von Druck- und Bestückprozessen weitreichende Qualitäts- und Effizienzvorteile in der Elektronikfertigung generieren sollen.

ASMPT setzt mit dieser Akquisition seinen Wachstumskurs als Ausrüster für die komplette Elektronikfertigung fort: Der Erfolg seiner Spezialmaschinen für Singulation, Bonding, Molding, Inspection, Sorting und Packaging hat ASMPT zum weltweit führenden Anbieter von Backend-Lösungen für die Elektronikfertigung aufsteigen lassen. Im Jahre 2011 übernahm ASMPT das Siplace-Bestückautomatengeschäft und integrierte dies sehr erfolgreich als neues SMT-Geschäftssegment. Wird die Transaktion vollendet, soll das Dek-Team mit seinen weltweit über 700 Mitarbeitenden als „Pre-Placement“-Division in dieses Segment integriert werden und künftig eng mit dem Siplace-Team der „Placement“-Division zusammenarbeiten. Die Leitung der neuen „Pre-Placement“ Division übernimmt Michael Brianda, bisher CEO von Dek. Günter Schindler, bisheriger COO des Siplace-Teams, übernimmt die Leitung der „Placement“-Division und Günter Lauber, der bisherige Siplace-Chef, wird Leiter des gesamten, deutlich angewachsenen SMT-Geschäftssegments.

„Wir alle freuen uns darauf, das Dek-Team bei ASMPT herzlich willkommen zu heißen. Die Unternehmen verbindet eine sehr ähnliche Innovationskultur. Gemeinsam gewinnen wir zusätzliche Stärken und Kompetenzen, die wir in den Dienst bestehender und neuer Kunden stellen wollen. Unter der Leitung von SMT-CEO Günter Lauber erwarte ich mir von DEK und SIPLACE gemeinsam ganz neue Ansätze im SMT-Geschäft“, erläutert W.K. Lee, CEO von ASMPT.

Integration von Druck- und Bestückprozessen

Die künftige organisatorische Nähe der Teams von Siplace und Dek im SMT-Geschäftssegment ASM Assembly Systems ist nicht zufällig gewählt. ASMPT verspricht sich von der verbesserten Integration bei Druck und Bestückung durchgängigere Prozessketten und damit deutliche Qualitäts- und Effizienzgewinne im SMT-Prozess. Günter Lauber, CEO des SMT Geschäftssegment ist überzeugt: „Im Team können wir künftig nicht nur Bestückautomaten und Drucker anbieten. Gemeinsam werden Entwickler und Applikationsingenieure von Siplace und Dek an durchgängigen, transparenten Prozessketten arbeiten. Wir werden so Qualitäts- und Kostenvorteile für Elektronikfertiger generieren können, die andere Ausrüster nicht bieten.“ Auch der CEO von Dek, Michael Brianda blickt zuversichtlich in die Zukunft: „Wir freuen uns sehr auf diesen neuen Entwicklungsschritt. Er bietet dem Dek-Team Zukunftssicherheit und extrem interessante Möglichkeiten bei Entwicklung und Vertrieb integrierter Lösungen. Die bisher getroffenen Entscheidungen zur Integration garantieren unseren Kunden und Partnern zum einen große Kontinuität, außerdem aber auch und vor allem sehr interessante neue Entwicklungsmöglichkeiten und außerordentliche Optimierungspotentiale für die Fertigungen unserer gemeinsamen Kunden.“