Anhand der Informationen über Wärmeabfuhrraten und der maximalen Temperatur, die von einzelnen Komponenten toleriert wird, können Entwickler entscheiden, ob Bauteile während ihrer geplanten Lebensdauer der Wärmebelastung standhalten können, oder ob Kühlmethoden zu implementieren oder anzupassen sind.

Thermisches Profil der elektrischen Steuereinheit (ECU) und der Rotoranordnung (links) sowie der Stator- und Rotoranordnung (rechts) für einen Kabelbaum in einer Servolenkung.

Thermisches Profil des Steuergeräts (ECU) und der Rotoranordnung (links) sowie der Stator- und Rotoranordnung (rechts) für einen Kabelbaum in einer Servolenkung. FZB Technology

Webinar

Wie die Erstellung eines Multi­physikmodells aussieht und wie sich eine Simulations-Applikation für das eigene Unternehmen praktisch entwickeln lässt, demonstriert Phillip Oberdorfer, Technical Marketing Manager bei Comsol Multiphysics, in dem kostenlosen Webinar „Optimierung der Wärmeleistung resistiver Bauteile mit digitalem Modell“. Moderiert wird das Webinar am 26. November von Dr.-Ing. Nicole Ahner und Alfred Vollmer, die beide im Redaktionsteam von all-electronics arbeiten. Hier geht es zur Anmeldung für das Webinar.

Die Kühlung lässt sich durch Strategien wie das Erzeugen eines Luftstroms über eine Oberfläche, das Einbetten von Kühl- oder Heizkanälen in eine Oberfläche oder das Einführen eines Wärmerohrs erreichen. Ein weiteres Beispiel bei der Konstruktion einer Servolenkung ist die thermische Belastung eines Steuergeräts (ECU) für einen Kabelbaum, die einen wesentlichen Einfluss auf die Leistung des gesamten Fahrzeugs haben kann. Die Ingenieure des FZB nutzen Multiphysik-Simulation, um die Wärmeübertragung durch das Steuergerät zu charakterisieren.