Diese Mikrocontroller auf Basis einer 16/32-bit-CPU des Typs ARM7TDMI-S haben mit all ihren Schnittstellen (CAN, USB-2.0, Ethernet, SD/MMC-Karten-Interface, I2C, A/D-D/A-Wandler, UARTs, GPIOs etc.) das Potential, zum Standard-Arbeitspferd im Embedded-Bereich zu werden. Mit dem LPC23xx lässt sich die Kommunikation bzw. Protokollumsetzung zwischen zwei Peripherie-Schnittstellen wie beispielsweise Ethernet und USB auf dem einen chipinternen Bus abarbeiten, während der eigentliche Controller-Kern (ARM7TDMI-S) gleichzeitig über den zweiten chipinternen Bus weitere controller- bzw. steuerungsspezifische Prozesse erledigt ohne dass diese durch die parallel ablaufende Fullspeed-USB-Ethernet-Kommunikation beeinträchtigt wird.

„Die Entwickler können die Referenz-Plattform ChameleonARM im Rahmen ihres Entwicklungsprozesses verwenden und erhalten bei Bedarf auch die Design-Unterlagen, um das Board direkt in ihr Design einzubinden“, erklärt Rudy van Parijs, Vice President Technical Development bei EBV. Neben dem Mikrocontroller aus der Familie LPC23xx enthält das Board auch PoE- (Power over Ethernet) und andere Power-Controller bzw. Spannungsreferenzen sowie den Ethernet-PHY und diverse passive Bauelemente.

Zum Lieferumfang der Referenz-Plattform ChameleonARM gehört auch ein Software-Paket mit TCP/IP-Stack, USB-Stack etc., das die Schnittstellen des Bausteins unterstützt. Die Applikationsmöglichkeiten des LPC23xx sind extrem breit gestreut, wobei EBV zunächst vor allem industrielle Steuerungen und Prozess-Automation, medizinische Geräte, aber auch Büro- und Netzwerk-Anwendungen sowie Home Automation im Visier hat. Weitere Informationen zu diesem Board sowie zum LPC23xx erhalten Sie in der nächsten Ausgabe der elektronik industrie. (av)