Moderne Programmierumgebung mit der Möglichkeit, objektorientiert zu programmieren.

Moderne Programmierumgebung mit der Möglichkeit, objektorientiert zu programmieren.

Hitachi implementiert die Automatisierungssoftware Codesys V3.4 SP1 in seine SPS der EHV+-Serie: Diese Serie besitzt vier Prozessorvarianten mit Speicherkapazitäten von 64, 256, 512 oder 1024 Kilobyte. Dank einer integrierten Ethernet-Schnittstelle sind die Prozessoren mit einer Vielzahl offener Netzwerke kompatibel. Die Serie bietet neben Codesys V3.4 SP1 eine große Skala an digitalen, analogen, Remote-I/O-, Positionier- und Temperaturmessmodulen. Ein Beispiel hierfür ist das RT80-Modul mit acht zweiphasigen PT100-Anschlüssen oder vier dreiphasigen Anschlüssen mit einer Messgenauigkeit von 0,1 Grad Celsius. Da Codesys V3.4 SP1 sämtlichen IEC-61131-3-Standards folgt, kann der User frei zwischen allen sechs gängigen Programmiersprachen (LD, IL, FBD, ST, SFC, CFC) wählen. „Ein Anwender kann selbst während des Programmierens zwischen den Sprachen FBD, IL und LD wechseln“, erklärt Rainer Peters, Geschäftsführer der Hitachi Drives & Automation. Zusätzlich zu den herkömmlichen Programmierfunktionalitäten bieten die EHV-Codesys-PLC leistungsstarke Visualisierungsfunktionen. Dazu zählt beispielsweise ein integrierter Grafikeditor, der Probeläufe, Inbetrieb­nahme und Fehlersuche deutlich erleichtert. Das IEC-61131-3-Programmiersystem bietet die komplette Funktionalität eines modernen Entwicklungswerkzeugs. Bedient werden die SPS per Touchscreen. Die EHV+ bietet dank Codesys V3.4 SP1 mehr Möglichkeiten: Gegenüber Codesys V2.3 wurde die Programmiersprache Strukturierter Text erweitert und die Möglichkeit des objektorientierten Programmierens (OOP) eingebaut. Programmierfehler lassen sich so schneller erkennen und ­beseitigen. Zudem erleichtert eine eingebaute HMI-Funktionalität die übersichtliche Darstellung des Maschinenstatus. Die vielen Funktionen und Funktionsblöcke von Codesys V3.4 SP1 sind in Bibliotheken untergebracht. (uns)