Die meisten Maschinenbauer gehen davon aus, dass sich die Maschinenproduktion bis 2016 auf der Stelle bewegen wird.

Die meisten Maschinenbauer gehen davon aus, dass sich die Maschinenproduktion bis 2016 auf der Stelle bewegen wird.Quest Technomarketing

Ein jährliches Wachstum von 2,7 % bis 2016 bedeutet, dass die Produktion von Maschinen insgesamt um 11 % wächst. Hinter der Durchschnittsgröße von 2,7 % verbirgt sich jedoch eine breite Spanne unterschiedlicher Wachstumserwartungen. Sie reichen von Produktionsrückgängen über Stagnation bis hin zu Wachstumserwartungen. 54 % und damit die deutliche Mehrheit der befragten Maschinenbauer erwartet, aber dass die Jahresproduktion an Maschinen bis 2016 unverändert bleibt. Diese zurückhaltende Einschätzung geht quer durch die zehn untersuchten Branchen des Maschinenbaus. Vereinzelt rechnen Maschinenbauer (2 %) auch mit rückläufigen Produktionszahlen bis 2016. Diese zurückhaltenden Erwartungen hängen mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Maschinenbaus zusammen, wie die Untersuchung aufzeigt. Anfang 2010 kletterte die Produktion wieder aus ihrem Krisentief und näherte sich Anfang 2012 dem Vorkrisenhoch. Seitdem geht die Produktion auf und ab. Vor diesem Hintergrund betont die Mehrheit der Maschinenbauer die Stagnation.

44 % sehen die Zukunft rosiger, 2 % sprechen von Rückgang

44 % der Maschinenbauer verbinden ihre Erwartung mit den zeitweiligen Wachstumstendenzen, die sich im Auf und Ab der Maschinenproduktion zeigen. Diese Maschinenbauer sehen möglicherweise für das eigene Stärkenprofil neue Absatzperspektiven in bestimmten Exportmärkten. Oder sie hoffen, von Schwächen ihrer Wettbewerber in Zukunft profitieren zu können. Diese Wachstumserwartungen treten ebenfalls in allen untersuchten Branchen auf. Sie betreffen vor allem Maschinenbauer, die eine größere Anzahl von Maschinen produzieren. Das führt in sechs von zehn untersuchten Branchen zu zweistelligen Wachstumsraten bis 2016. Bei drei dieser Branchen liegen die Wachstumserwartungen sogar bei über 20 %.

Mit diesen Ergebnissen beleuchtet die neu erschienene Studie ‚Die Zukunft des Servoeinsatzes bis 2016 im deutschen Maschinenbau‘ den ökonomischen Hintergrund für die Änderungen im Einsatz vom Servoantrieben und der gesamten elektronischen Antriebstechnik. Dazu wurden von Januar bis März 2013 28 % der Maschinenbauer in zehn Branchen mit 100 und mehr Beschäftigten interviewt.