Bild 2: Topologie des Installationssystems: Wanddurchführungen (1), Leitungsverbinder (2), Steckverbinder (3), T-Verteiler (4) und H-Verteiler (5).

Bild 2: Topologie des Installationssystems: Wanddurchführungen (1), Leitungsverbinder (2), Steckverbinder (3), T-Verteiler (4) und H-Verteiler (5). Phoenix Contact

Bild 3: Robotergestützte Verdrahtung: Dank Push-in-Anschluss auf der Geräteseite kann automatisch verdrahtet werden.

Bild 3: Robotergestützte Verdrahtung: Dank Push-in-Anschluss auf der Geräteseite kann automatisch verdrahtet werden. Phoenix Contact

Bild 4: Tunnelbeleuchtung in IDC-Technik: auch unter extremen Bedingungen arbeitet das Installationssystem zuverlässig.

Bild 4: Tunnelbeleuchtung in IDC-Technik: auch unter extremen Bedingungen arbeitet das Installationssystem zuverlässig. Phoenix Contact

Vereinfacht wird der Anschluss durch die Quickon-Schnellanschlusstechnik. Sie basiert auf der IDC (insulation displacement connection) -Schneid­klemmtechnik und ist für Anwendungen konzipiert, bei denen Rundleitungen rationell vor Ort angeschlossen werden sollen. Die Verbindung ist jederzeit wieder lösbar, und die Komponenten sind mehrfach verwendbar. Bei diesem Anschluss­system wird eine mehrpolige Leitung mit wenigen Hand­griffen angeschlossen. Die Schnellanschluss­technik stellt beim Festdrehen den Kontakt und die Zugentlastung automatisch her. Die schnelle und einfache Handhabung des Quickon-Schnell­anschlusses ist der Grund dafür, dass die Anschlusszeit um bis zu 80 Prozent verkürzt wird.

Die Baureihe QPD bietet alle wesentlichen Komponenten für die Energieverteilung – und eignet sich besonders für Applikationen mit eingeschränktem Installationsraum. Das Programm (Bild 2) umfasst:

Wanddurchführungen

Die Wanddurchführungen sind von außen anschließbare Kabelverschraubungen – durch ihren Einsatz müssen Geräte zum Anschluss der Leitungen nicht mehr geöffnet werden. Somit wird die spezifische Schutzklasse des Herstellers sichergestellt.

Leitungsverbinder

Zur Leitungsverlängerung oder Reparatur bietet sich der Leitungsverbinder an. In Kombination mit dem Steckverbinder kann der Leitungsverbinder als flexible Kupplungsverbindung genutzt werden.

Steckverbinder

Für einen schnellen Geräteaustausch – im Servicefall oder bei Installationen mit vorkonfektionierten Leitungen – ist der Steckverbinder mit voreilendem PE-Kontakt besonders geeignet. Er ist zudem gegen Fehlstecken kodiert.

T-Verteiler

Mithilfe des kompakten T-Verteilers kann auf einfache Art und Weise eine Stichleitung für Verbraucher installiert werden.

H-Verteiler

Der H-Verteiler fungiert als kompakter, robuster und schnell anzuschließender Klemmenkasten. Die vier Anschlüsse sind parallel miteinander verbunden und ermöglichen so zusätzlich die Verwendung als Sternverteiler.

Neu im Programm hat Phoenix Contact die Steckverbinderserie IPD, die über die inzwischen weit verbreitete Push-in-Anschlusstechnik verfügt. Sämtliche Steckverbinder dieser Serie sind auf den Geräteanschluss in der Schutzart IP68 ausgelegt. Dadurch eignet sich die Serie für den Einsatz unter besonders widrigen Bedingungen. Auf der Geräteseite ermöglicht die Feder-Direktstecktechnik den Einsatz von Robotern bei der werksseitigen Verdrahtung, und auf der Feldseite die Verwendung von 3- und 5-poligen Leitungen bis 2,5 mm². Damit erfüllt die Serie die gängigen Industriestandards und ist qualifiziert für den Einsatz im Außen- und Feuchtbereich (Bild 3).

Installationen in Industrieanlagen und Infrastruktureinrichtungen

Weitverzweigte Industrieanlagen und Infrastruk­tureinrichtungen stellen weitere Anforderungen an die eingesetzten Komponenten. Im Wartungsfall vereinfachen steckbare Anschlusslösungen den Austausch defekter Anlagenteile. Was für Industrieumgebungen gilt, ist auch für Infra­struktur-Applikationen anwendbar. Ob Gebäude-, Straßen- oder Tunnelbeleuchtung – das QPD-System bietet mit dem Baukastensystem optimale Lösungen für eine durchgängige und widerstandfähige Energieverteilung (Bild 4).

Neben technischen Aspekten werden auch Anforde­rungen an das Design immer wichtiger. Weil Wanddurchführungen direkt mit dem Gerät verbunden sind, müssen sie das Erscheinungsbild der Geräte auch optisch abrunden. Bei Geräten im Sicht­bereich – etwa bei der Leuchtentechnik – sind die Design-Anforderungen besonders hoch. So hat Phoenix Contact die neue IPD-Serie speziell für den Leuchtenanschluss entwickelt und designed. Die Serie eignet sich aufgrund der Schutzklasse IP68 für alle Anwendungen in feuchten und rauen Umgebungen. Durch das „stylische“ Design passt das IPD-System auch zu innovativen neuen Leuchten für den Außenbereich. Und durch die Direktsteck­technik werden die Verbinder dieser Serie bequem angeschlossen, was die Arbeit des Installateurs im Feld vereinfacht und zur Fehlervermeidung beiträgt.

Vorteile von Installationssteckverbindern

  • Bis zu 80 Prozent Zeitersparnis beim Leiteranschluss
  • Einfache und schnelle Konfektionierung ohne Spezialwerkzeug
  • Flexible Energieverteilung durch feste und steckbare Anschlüsse
  • Hohe Zuverlässigkeit durch robuste Bauweise in den Schutzarten IP66/IP68/IP69K
Seite 2 von 212