Mittels mechanischer Aufnahme richten sich die Nadeln an den zu kontaktierenden Steckverbindern selbständig aus, während kleine, hochgenaue Testpunkte auf dem Board weiterhin direkt kontaktiert werden. Dabei werden die Nadeln erst ausgefahren, nachdem der Adapter präzise zugestellt wurde. Dies verhindert Beschädigungen an den feinen Steckern und den Testpads. Wird der Kontakt wieder gelöst, gehen die Nadeln in ihre Ursprungsposition zurück und sind bereit für den nächsten Kontaktierhub.

Typischerweise lassen sich mit dem Steckeradapter diverse Steckverbinderarten im Fine Pitch Bereich kontaktieren.

Gleichzeitiges Kontaktieren von Steckern und Testpunkten mit dem neuen Steckeradapter. MicroContact AG

Durch dieses Prinzip lassen sich auch mehrere Steckverbinder gleichzeitig kontaktieren, selbst wenn diese jeweils eine durch die Bestückung bedingte Positionstoleranz aufweisen und die Streuung der Positionen der zu kontaktierenden Steckverbinder zueinander größer ist als die Testpunkte selbst.

Neben dem genauen Kontaktieren ist ein weiterer Vorteil des Steckeradapters, dass Steckverbinder für den Test nicht mit einem Gegenstecker kontaktiert werden müssen. Dies verursacht oft einen hohen Verschleiß und der Gegenstecker muss rasch ersetzt werden. Der Steckeradapter weist im Vergleich dazu eine massiv höhere Standzeit auf. Die Nadeln und die vorderste Platte der Steckverbinderaufnahme sind zwar ebenfalls Verschleißteile, können jedoch eigenständig mit einfachem Werkzeug und mit wenigen Handgriffen in kurzer Zeit ersetzt werden.

Typischerweise lassen sich mit dem Steckeradapter diverse Steckverbinderarten im Fine Pitch Bereich kontaktieren, wie zum Beispiel SMD-Steckverbinder, FFC & FPC Steckverbinder, Board-to-Board und Wire-to-Board Connectoren von Herstellern wie AVX, FCI, Farnell, Hirose, JAE, Molex, Omron, Phoenix Contact, Samtec, TE Connectivity und Würth.