Im Vergleich zu marktführenden 3D-Lösungen soll das AXI-System Agilent Medalist x6000d einen doppelten Durchsatz ermöglichen. Diese erhöhte Durchsatzleistung halbiert die Anzahl der Systeme, die zum Inspizieren eines gegebenen Produktionsvolumens benötigt wird. Die vollständige 3D-Inspektion der gesamten Baugruppe kann mit Inline-Geschwindigkeit bei größtmöglicher Fehlerabdeckung durchgeführt werden, interessant vor allem dann, wenn es z. B. um sich überlappende Lötstellen auf Ober- und Unterseite geht. Um diese Leistungsfähigkeit zu erzielen wurde das Vorgängermodell einer umfassenden Verjüngungskur unterzogen. Ein Rechner übernimmt die Steuerung des Systems und weitere 4 Blade-Rechner übernehmen die Bildverarbeitung. Die Programmerstellung wurde wesentlich vereinfacht und kann nun in kürzester Zeit erfolgen. Neuste Algorithmen für die Fehlerauswertung helfen Pseudofehler vermeiden. Auch an die Transporteinheit wurde zugunsten der Wartungsfreundlichkeit verbessert. Die Registrierung der Baugruppen wurde effektiver gestaltet und Strahlquelle und Detektor näher zueinander gebracht.

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