Der für schnelles Einschalten mit minimaler Verzögerung ausgelegte und mit einer adaptiven Abschaltlogik ausgestattete SRK1001 maximiert die Dauer der Einschaltphase des Synchrongleichrichter-MOSFET, um einen optimalen Wirkungsgrad und minimale Schaltverluste zu erzielen. Das Design des SRK1001 kommt ohne externe Kompensationsschaltungen aus und eliminiert damit die Auswirkungen parasitärer Induktivitäten.

Synchrongleichrichter-Controller von ST Microelectronics

Der Ausgang verkraftet als Stromsenke bis zu 1 A und als Stromquelle bis zu 0,6 A, um das Gate eines externen N-Kanal-Synchrongleichrichtungs-MOSFET anzusteuern. ST Microelectronics

Zudem verfügt der SRK1001 über eine hohe Wandler-Effizienz, wenn die Last gering ist und die Synchrongleichrichtung keine Vorteile mehr bietet. Der Baustein wechselt deshalb automatisch in einen Stromspar-Modus, sobald die Einschaltdauer des MOSFET auf die programmierte Mindest-Einschaltzeit absinkt oder er feststellt, dass der primärseitige Controller im Burst-Modus arbeitet. Die Ruhestromaufnahme in dieser Betriebsart beträgt 160 µA. Der SRK1001 lässt sich sowohl in Quasiresonanz-Wandlern (QR) als auch im Festfrequenz-Betrieb bei bis zu 300 kHz mit Wechsel zwischen nicht-lückendem und lückendem Betrieb (Continuous/Discontinuous Current Mode, CCM/DCM) einsetzen. Eine programmierbare Austastzeit soll nach Unternehmensangaben Robustheit gewährleisten, was verhindert, dass Störungen zu einem nicht vorgesehenen Verhalten führen.

Der SRK1001 eignet sich für Anwendungen mit Ausgangsspannungen bis zu 24 V und kann im nicht-lückenden Betrieb Ausgangsspannungen bis 2 V herab regeln. Sein Eingangsspannungsbereich beträgt 4,5 V bis 32 V. Der Ausgang verkraftet als Stromsenke bis zu 1 A und als Stromquelle bis zu 0,6 A, um das Gate eines externen N-Kanal-Synchrongleichrichtungs-MOSFET anzusteuern.

Ein spezieller Disable/Synchronization-Pin dient dazu, den Synchrongleichrichtungs-MOSFET abzuschalten und von außen den Wechsel in den Stromspar-Modus zu veranlassen, oder das Abschalten des MOSFET im nicht-lückenden Betrieb zu synchronisieren. Zusätzlich gibt es einen Anschluss, über den die Drain-Source-Spannung des externen MOSFET von bis zu 185 V überwacht werden kann.