Synopsys geht mit Arm eine mehrjährige Kooperation ein, um die Entwicklung und Verifizierung von ARM-basierten System-on-Chips (SoCs) für gemeinsame Kunden zu beschleunigen. Im Rahmen dieser Vereinbarung wollen Synopsys und ARM gemeinsam Synopsys-Produktreferenzmethoden entwickeln und an Kunden von Arm vertreiben und Schulungen zur Verwendung von Synopsys-Produkten mit Arm-IP durchführen. Der frühe Zugriff von Synopsys auf die Vorproduktions-IP von Arm stellt sicher, dass die frühen Lizenznehmer der neuesten ARM-Kerne optimierte Produkte und Methoden einsetzen, bevor sie mit ihren Designprojekten beginnen.

Synopsys-Firmensitz im amerikanischen Mountain View

Im Rahmen der Zusammenarbeit will Synopsys unter anderem auch Schulungen für Entwickler von SoCs mit Arm-IP. Synopsys

„Unsere strategische Zusammenarbeit mit Synopsys in den letzten drei Jahrzehnten ermöglicht unseren gemeinsamen Kunden die Implementierung von hochleistungsfähigen und energieeffizienten Arm-basierten SoCs“, erklärt Ciaran Dunne, Vice President and General Manager der Partner Enablement Group bei ARM. „Die enge Zusammenarbeit mit Synopsys während der Entwicklungsphasen des Pre-Beta-IP ermöglicht es uns, Komplettlösungen anzubieten, die eine Reihe von Märkten von der Mobil- bis zur Infrastruktur abdecken“.

Im Rahmen der Vereinbarung erhält Synopsys frühzeitigen Zugang zu den Prozessoren Cortex und Neoverse, Mali-GPUs, Corelink-System-IP, Artisan, Mali-Bildsignalprozessoren und POP-IP von ARM. Designer, die Produkte für eine breite Palette von Märkten wie Edge, Mobile, Networking und Server entwickeln, werden von einer engeren Integration der Synopsys-Tools profitieren. Die enge Integration führt zu optimierten Design-Flows, die die Vorteile von Prozesstechnologien nutzen, die von aktuellsten FinFETs bis hin zu ausgereiften Prozessen reichen, und ermöglicht es Designern, ihre Softwareentwicklung, den Verifikationsabschluss und die Qualität für ARM-basierte Designs zu beschleunigen.