Atmel hat eine SiP-Lösung (System-in-Package) für LIN-Anwendungen in Fahrzeugen vorgestellt: Der ATA6614 vereint den LIN-Systembasis-Chip (SBC) ATA6630 – einschließlich LIN-Transceiver und 5-V-Spannungsregler – mit einem ATmega328P: Der Mikrocontroller gehört zur Atmel-AVR-Familie mit 32k Flash-Speicher. Mit dieser Lösung können die Kunden komplette LIN-Knoten mit nur einem IC entwerfen. Der ATA6614 basiert auf Atmels LIN-IP der dritten Generation mit verbesserter EMC- und ESD-Performance und erfüllt die neuesten Qualitätsanforderungen der Fahrzeughersteller. Er ist für preiswerte LIN-Slave-Anwendungen optimiert und ermöglicht laut Atmel System-Kosteneinsparungen von bis zu 25 %. Das LIN-SiP-Bauteil ist zudem kompatibel mit Atmels flexibler QTouch-Library-Lösung, so dass Touch-basierte Anwendungen mit Schiebereglern, Tasten und Rädern mit ein- und demselben Bauteil implementiert werden können. Die Berührungen werden per LIN-Protokoll-Stack über das LIN-Netzwerk kommuniziert. Muster des ATA6614 im kleinen QFN48-Gehäuse sind ab sofort erhältlich. Verschiedene kostengünstige Tools unterstützen Schaltungsentwickler bei der Entwicklung von LIN-Netzwerken. Das Development Board ermöglicht einen schnellen Start mit dem IC sowie die Erstellung von Prototypen und das Testen neuer Schaltungen. Zertifizierte Protokollstacks LIN 2.0 und 2.1 von führenden Anbietern sind ebenfalls erhältlich.