Jenaer Leiterplatten, Seho Systems, Seifert, Stannol und Weller wollen Anwendern mit der Premierenveranstaltung, dem 1. Technologie-Trend-Tag (TTT), ein probates Rüstzeug für die Zukunft geben.

THT-Verarbeitung

Was muss bei der THT-Verarbeitung beachtet werden? Nicht nur auf diese Frage liefert der 1. Technologie-Trend-Tag (TTT) fundierte Antworten. Seho

Ziel dieses Technologietags ist es, kurz und prägnant aktuelle Themen rund um die Herstellung von Baugruppen anzusprechen. Wo können Kosten eingespart werden? Wie können die Abläufe und Prozesse effizienter gestaltet werden? Welche behördlichen Hürden können auf die Hersteller zukommen? Welche neuen Verfahren können wie eingesetzt werden? All das in einem sehr praktischen Zusammenhang.

Um dieses Wissens- und Informationsspektrum abzudecken, haben die Veranstalter hochkarätige Referenten gewinnen können: Helge Schimanski vom Fraunhofer ISIT wird zum Auftakt über „Korrosion und elektrochemische Migration auf elektronischen Baugruppen – eine potenzielle Gefahr durch kombinierte Lötprozesse“ referieren. Über das „Löten bei neuen Technologien“ wird Michael Matthes von Wittenstein Cyber Motor berichten.

Ein weiteres Highlight-Thema wird unter anderem Sven Nehrdich von Jenaer Leiterplatten kommen, der über den aktuellen Stand der Arbeit des Arbeitskreises ZVEI & FED zum momentan stark diskutierten „UL-Solder Limits“ informieren wird. Wie eine kreative Automatisierung zur effizienten Individualisierung beitragen kann, weiß Markus Hirsch von Seho Systems, während Michael Nitsche von Weller Tools darauf verweist, welche „Connectivity-Trends – Digitale Dokumentation des Handlötprozesses“ vorherrschen.

Auf welche Besonderheiten beim Löten von Aluminium und Aluminiumlegierungen zu achten ist, darüber gibt Dr. Sven Mönninghoff von Stannol Auskunft. In insgesamt zehn Fachvorträgen werden die gegenwärtigen Anforderungen, aber auch die neuesten Trends in der Entwicklung und Herstellung elektronischer Baugruppen intensiv beleuchtet, neue Verfahren und Technologien vorgestellt sowie mögliche Hürden und Lösungsansätze aufgezeigt.

Mit der Konferenz wollen die Veranstalter das passende Rüstzeug für die künftige Elektronikfertigung den Anwendern auf den Weg geben.

Mit der Konferenz wollen die Veranstalter das passende Rüstzeug für die künftige Elektronikfertigung den Anwendern auf den Weg geben. Seho

„Viele Technologietage, sei es nun bei Herstellern direkt oder auch herstellerunabhängige, finden im Süden Deutschlands statt. Der Norden kommt immer irgendwie zu kurz, obwohl auch dort eine bedeutende und innovative Elektronikindustrie ansässig ist“, erläutert Heike Schlessmann, Marketing Manager von Seho Systems. „Hier wollen wir bereits mit dem ETFN gegensteuern, der TTT rundet das mit zusätzlichen Themen ab“, bekräftigt die Organisatorin der Veranstaltung.

Innovative Technik und Anwendungs-Know-how, sowie die Optimierung von Produktionsabläufen sind die Grundpfeiler für eine konstant hohe Produktqualität und die nachhaltige Senkung von Fertigungskosten. Der Technologie-Trend-Tag fokussiert diese Kernpunkte. Vor allem in THT-Prozesse können mit den beteiligten Veranstaltern komplette Prozesse abgebildet werden. Von der Leiterplatte, über Lote, automatische oder manuelle Lötprozesse bis hin zu Nacharbeit oder der kompletten Automatisierung der Fertigungsabläufe.

Der Technologie-Trend-Tag, der am 12. September 2019 im Heidepark Soltau stattfinden wird, adressiert besonders Mitarbeiter aus Technologie, Entwicklung, Fertigung und Qualitätssicherung elektronikproduzierender Unternehmen. Sie haben in den großzügig gehaltenen Pausen die Möglichkeit zum Networking und zum Erfahrungsaustausch mit Experten und Kollegen. Eine kleine Table-Top-Ausstellung und Infostände mit den beteiligten Veranstaltern runden den Wissenstransfer ab. Nicht von ungefähr fiel die Wahl des Veranstaltungsortes auf den Heidepark Soltau: Es bietet mit seinen außergewöhnlichen Tagungsräumen ein Ort für ein reges Networking und Wissensaustausch.

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular gibt es hier.