Die Fördermittel in der Windenergiewirtschaft fließen spärlicher, es gibt Anzeichen für eine Marktsättigung in einigen Zulieferbereichen und die außereuropäische Konkurrenz schließt auf. Außerdem bekommen es die etablierten Betreiber und Komponentenanbieter zunehmend mit großindustriellen Wettbewerbern zu tun, für die es selbstverständlich ist, Produktion, Logistik und Administration kontinuierlich zu verschlanken. Aspekte der Supply Chain wie Transportkosten, Transportzeiten und Transportschadensquoten und ihre Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungskette – und damit die Effizienz – von Windparkprojekten gewinnen an Bedeutung. Um kontinuierliche Verbesserungsprozesse zu realisieren, muss die Wertschöpfung systematisch und umfassend untersucht werden. Zu diesem Zweck hat das Beratungsunternehmen Ingenics, Ulm, die Studie „Supply Chain Excellence – Strategies and Solutions for the Wind Market“ initiiert. Die Studie soll die gesamte Logistikkette vom Anlagenhersteller bis zur Montage vor Ort analysieren, um die Einsparpotenziale der gesamten Prozesskette zu ermitteln. Konkretes Ziel der Studie ist es, Logistikkosten zu reduzieren, Kundenzufriedenheit und Qualität zu erhöhen und so insgesamt die Effizienz von Windparkprojekten zu steigern. Um eine möglichst große Datenbasis zu gewinnen und auszuwerten, bittet das Unternehmen Windparkbetreiber, Anlagenhersteller, Zulieferer, Ingenieurbüros etc. um Mitwirkung. Alle teilnehmenden Unternehmen erhalten Informationen und Vorschläge für Strategiemaßnahmen zur gezielten Optimierung ihrer Supply Chain. Unternehmen, die sich noch bis Ende Oktober 2009 beteiligen wollen, sind willkommen. Die Ergebnisse der Studie stehen allen Teilnehmern ab Ende Januar 2010 unentgeltlich zur Verfügung.