Termin: 14.11.2016 09:00 Uhr - 16.11.2016 17:00 Uhr
Stadt: Regensburg
Veranstaltungsort: Hansa-Apart-Hotel
Veranstaltungsadresse: Ostbayrisches Technologie-Transfer Institut e.V. (OTTI)

Selbst im Fehlerfall darf kein unsicherer Zustand für den Anwender auftreten: Darum kümmert sich die Zündschutzart Eigensicherheit „i“. Anschließen, Austauschen, Änderungen, Erweiterungen und auch Prüfungen haben im laufenden Betrieb einen Nachteil: Eigensichere Stromkreise oder der Maschinen beziehungsweise Anlagen müssen abgeschaltet sein. Allerdings lässt sich vieles im laufendem Betrieb (ohne Abschaltung der eigensicheren Stromkreise oder der Maschinen beziehungsweise Anlagen) durchführen.

Aktuell ist Eigensicherheit ist heute bei komplexen Sensoren, die sich in  in explosionsgefährdeten Bereichen einsetzen lassen, wichtig. Wer derartige Stromkreise entwickelt, stößt auf eine Reihe von Fragen, wie etwa: Welche Schaltelemente sind in eigensicheren Stromkreisen möglich oder  erlaubt? Wie vermeidet man die gefährliche Übertragung von Störungen in eigensichere Stromkreise? Wie weist man die Eigensicherheit eines Stromkreises nach? Wie sieht Eigensicherheit in den USA aus?

Explosionsschutz für Hersteller von Geräten – Eigensicherheit Teil 2: Stromkreise

Antworten auf diese und mehr Fragen erhalten die Teilnehmer des OTTI-Seminars Eigensicherheit Teil 2 – Stromkreise Referenten mit langjähriger Erfahrung in der Industrie:

  • Zenerbarrieren, Typen, Auswahl, typische Anwendungsfälle
  • Galvanische Trennung, Optokoppler, Trennbarrieren
  • Vorgehen bei mehreren Sicherheitsbarrieren in einer Schaltung
  • Einfache Betriebsmittel
  • Probleme und Lösungen bei der Verwendung von elektronisch begrenzten (nichtlinearen) Netzteilen
  • Einsatz von Schaltreglern
  • Probleme und Lösungen zu Überspannungsschutz, Potentialausgleich und Erdung
  • Stromkreise mit mehreren Spannungs-/Energiequellen
  • Zusammenschaltung linearer und nichtlinearer Stromkreise
  • Eigensicherheit in den USA
  • Vergleich: Zündschutzart „i“ nach EN/IEC und IS in den USA

Der Referent

Dr.-Ing. Bruno Bieker (Fachlicher Leiter) Bieker & Bieker Elektronik, Drolshagen, ehemals Bayer AG, Leverkusen, hat Erfahrungen auf dem Gebiet des Explosionsschutzes. Nach dem Studium der Elektrotechnik (Energietechnik, Hochspannungstechnik, Regelungstechnik) und Industrietätigkeit als Entwickler elektrisch-mechanischer Systeme promovierte er an der TU München auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik. Seine Aufgaben in der chemischen Industrie als Prozessleittechnik-Ingenieur, Betriebsleiter und international tätiger Sicherheitsingenieur führten ihn von verschiedenen Seiten zum Explosionsschutz. Zusammen mit Herstellern von Geräten, Betrieben und Laboren erarbeitet er praxisnahe und wirtschaftliche Lösungen.

Das Seminar ist vom VDSI Verband Deutscher Sicherheitsingenieure e. V. als geeignet für die Weiterbildung von Sicherheitsfachkräften nach § 5 (3) ASiG eingestuft worden.