Gunther Koschnick, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Automation.

„Der eClass-Standard besitzt alle Voraussetzungen eines wichtigen dynamischen Enabler für Industrie 4.0 und die Digitalisierung in seiner Gesamtheit“, erläuterte Gunther Koschnick, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Automation. (Bild: ZVEI)

Deshalb werden die beiden Organisationen künftig enger zusammenarbeiten und haben eine gegenseitige Mitgliedschaft vereinbart. „Der eClass-Standard besitzt alle Voraussetzungen eines wichtigen dynamischen Enabler für Industrie 4.0 und die Digitalisierung in seiner Gesamtheit“, erläuterte Gunther Koschnick, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Automation. „Hierfür ist internationale Standardisierung notwendig. Nur sie erlaubt Interoperabilität zwischen Geräten, Produkten, Maschinen und Fabriken entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“

Bereits heute dient der eClass-Standard (Eigenschreibweise: eCl@ss) als Semantik für die Industrie-4.0-Kommunikation. Sein Datenmodell ist konform der ISO/IEC Norm und somit Voraussetzung für internationale Akzeptanz. Darüber hinaus arbeitet eClass bereits mit dem DIN und der DKE zusammen, um die Informationsmodelle von Produkten und Geräten einheitlich zu standardisieren und international zu verbreiten. „Mit dem ZVEI gewinnen wir einen starken Partner für die internationale Standardisierung“, betont Thorsten Kroke, General Manager von eClass.

(dw)

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