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Spectrum Systementwicklung

Die Karten sind für den PCI Express-Bus sowie für den PCI/PCI-X-Bus verfügbar und haben vier bzw. acht synchrone 16 Bit Eingangskanäle mit Abtastraten zwischen 10 MS/s und 60 MS/s pro Kanal. Je zwei Single-Ended Eingänge können per Software-Kommando zu einem echten Differential-Eingang umgeschaltet werden.

Eine komplett neu konzipierte Digitaloption ermöglicht es bis zu 32 synchrone Digitaleingänge mit aufzuzeichnen und auf vielfältige Weise mit in die Analogdaten zu integrieren. Je 16 Digitaleingänge können entweder einen Analogkanal ersetzen oder je 2 bzw. 4 Digitaleingänge können zusammen mit einem Analogkanal mit reduzierter Auflösung gespeichert werden.

Alle Features der Karte werden von der firmeneigenen Software S Bench 6 unterstützt. S Bench 6 wurde für das Handling von mehreren GByte großen Datenmengen optimiert und läuft nativ unter Windows und Linux (jeweils 32 Bit und 64 Bit). Damit ist die Software die erste out-of-the-box Messtechnik-Software, die volle Linux-Unterstützung aufweist. Die interne Trennung der Software in eine Streaming-Engine und eine Oberfläche erlaubt es, die Performance der Hardware bis ans Limit auszureizen. So sind Aufzeichnungen mit mehr als 200 MByte/s Dauertransferrate auf RAID-Festplattenarrays kein Problem für die Software.

S Bench 6 wurde speziell für die Spectrum-Karten entwickelt und unterstützt mit komfortablen Eingabedialogen alle Betriebsmodi und Einstellungen der Karten. Mit der Software sind sowohl ein Oszilloskop-Betrieb als auch Transientenrekorder-Aufzeichnungen im Streaming-Modus möglich. Eine Besonderheit ist dabei die Darstellung segmentierter Signale, die diese zusammen mit Daten einer zweiten langsameren Zeitbasis und den hochpräzisen Timestamps in einem Fenster darstellen kann. Darüber hinaus bietet S Bench 6 viele Features zur komfortablen Datenanalyse und Dokumentation wie FFT Analyse, einen Funktionsinterpreter, viele eingebaute Analysefunktionen, Export in ASCII, WAVE, Matlab, Kommentarfunktionen im Display und im Signal sowie eine komfortable Druckfunktion.

Für den Selbstprogrammierer werden die bewährten SPCM-Treiber für Windows und Linux von Spectrum mitgeliefert.  Zusammen mit den Treibern werden eine Reihe von Beispielen zur Verfügung gestellt, die verschiedene Aufzeichnungsfunktionen zeigen. Die mitgelieferten Beispiele umfassen Visual C++, Borland C++, Gnu C++, Visual Basic, VB.NET, Delphi, C# und J#.