CEO der Kistler Gruppe Rolf Sonderegger:

Kistler CEO Rolf Sonderegger: „In unserer 60-jährigen Geschichte haben wir schon manche Krise gemeistert und werden es auch diesmal tun“ Kistler Gruppe

So erklärte CEO Rolf Sonderegger: „Auch wenn das Jahr 2019 wirtschaftlich hinter unseren Erwartungen zurückblieb und wir erstmals seit zehn Jahren einen Umsatzrückgang verzeichnen mussten, schauen wir positiv in die Zukunft.“ So sei das Unternehmen „in zukunftsträchtigen Feldern wie der Elektromobilität oder Industrie 4.0 unterwegs“ und rechnet daher 2020 mit einem erneuten Umsatzwachstum. Auch durch strategische Investitionen in Standorte und Zukunftstechnologien sieht sich Kistler gut aufgestellt. Beispielsweise hat die Gruppe – ungeachtet der konjunkturellen Rahmenbedingungen – sowohl am Hauptsitz in Winterthur als auch an zwei deutschen Standorten in Heidelberg und Meerane weitere Kapazitäten geschaffen, um Zukunftsthemen und ‑technologien gezielt weiterzuentwickeln.

Portfolio für die Zukunft aufgestellt

Baustelle mit Kran

Bei Kistler in Heidelberg entsteht derzeit eine neue Produktionshalle. Kistler Gruppe

Mit dem Zukauf der Unternehmen AMS (Messdatenmanagement), Smetec (optische Verbrennungsanalyse) und Vester (Bildverarbeitung) hat Kistler zudem in den vergangenen Jahren weitere Kompetenzen aufgebaut: Mit dem 2018 erfolgten Zukauf von AMS als Experten der Software-gestützten Datenanalyse bietet Kistler im Bereich Forschung und Entwicklung die Messkette vom Sensor bis zur internetbasierten Datensicherung und -auswertung. Durch den Erwerb von Vester Elektronik nahm Kistler 2017 die optische Messtechnik als zusätzliche Messgröße mit ins Portfolio. Die Systeme kommen beispielsweise bei der Überwachung von Stanz- und Umformprozessen zum Einsatz und tragen damit zu einer höheren Qualität, der massiven und nachhaltigen Verringerung von Ausschuss sowie zur Produktionsoptimierung insgesamt bei. Inzwischen sind die Unternehmen fest in die Kistler Gruppe integriert und treten seit 2020 nach außen hin unter der Marke Kistler auf. Aktuell beschäftigt die Kistler Gruppe weltweit rund 2200 Mitarbeitende.