Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre gemeinsam durch das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft (VSW) und der Johann-Andreas-Schubert-Stiftung (JAS) ausgelobt und vergeben. Ausgehend von einer historischen Fabrikanlage aus der Vorkriegszeit, die in der DDR-Zeit verändert wurde, habe die Trumpf Sachsen seit der deutschen Wiedervereinigung den Wachstumsprozess des Unternehmens genutzt, um ihren Standort in Neukirch zu vergrößern und zu qualifizieren, heißt es in der Jury-Begründung.

 

Blick in die Produktions- und Montagehalle von Trumpf Sachsen am Standort Neukirch.

Blick in die Produktions- und Montagehalle von Trumpf Sachsen am Standort Neukirch. Trumpf

Die Trumpf-Gruppe setzt in der Region Oberlausitz unvermindert auf Wachstum und Arbeitsplätze. Der Maschinenbauer mit Stammsitz in Ditzingen (Baden-Württemberg) beschäftigt am Standort Neukirch 455 Mitarbeiter (davon 26 Auszubildende) und erzielte im letzten Geschäftsjahr einen Rekordumsatz von 129 Mio. Euro. In diesem Geschäftsjahr, das am 30. Juni 2018 endet, erwarten Harry Thonig und Roger Kluth, beide Geschäftsführer von Trumpf Sachsen, eine weitere Umsatzsteigerung um 19 Prozent auf 153 Mio. Euro. Erst im März 2017 hatte das Unternehmen im Beisein des damaligen sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) eine 4.000 m² große Hallenkonstruktion des Berliner Architektenduos Barkow Leibinger eingeweiht. Sie dient der Produktion von Komponenten für die Automatisierung unter anderem von Laserschneidmaschinen. Die Investitionssumme für die Halle betrug 12 Mio. Euro, die im Laufe von zwei Jahren verbaut wurden. Insgesamt wurden beim auf Komponenten für Laserschneidmaschinen spezialisierten Tochterunternehmen seit 1998 rund 72 Mio. Euro am Standort Neukirch investiert.