Beep nachrüsten

Beep ist als Firmware-Update für alle Multiprotokoll-Module mit digitalen Signalen der Baureihen TBEN-S und TBEN-L sowie auf den FEN20-Modulen verfügbar.

Jedes I/O-Modul kann als Beep-Master oder -Slave konfiguriert werden.

Jedes I/O-Modul kann als Beep-Master oder -Slave konfiguriert werden. Turck

Die IO-Module im Detail

TBEN-L-Module zählen zu den Klassikern unter den IP67-Block-I/Os. Neben Modulen mit normalen I/O-Schnittstellen umfasst die TBEN-L-Reihe auch IO-Link-Master sowie Interfaces für Profisafe, CIP-Safety- und RFID-Reader.

Mit der TBEN-L-PLC hat Turck auch ein Modul mit vollwertiger Codesys-SPS im Programm. Durch ihr robustes Gehäuse und die Schutzarten IP65, IP67 und IP69K eignet sich diese Baureihe für die Automobil-Branche sowie für die Logistik und den Maschinenbau. Während dieser Modultyp dort zum Einsatz kommt, wo extrem robuste Geräte mit hohen Schutzarten benötigt werden, sind die FEN20-Module für den Schaltschrank konzipiert. Dort punkten sie als eine der kleinsten Block-I/O-Module unter anderem beim Nachrüsten von Ethernet-Funktionalität in kleinen Schaltkästen.

Die TBEN-S-Produktfamilie kombiniert die Vorteile von TBEN-L und FEN20. Durch das vollvergossene Gehäuse und den erweiterten Schutzbereich ist es robust und entspricht den Schutzklassen IP65/67 und IP69K, bei einer kompakteren Bauform.

Bei mittlerer bis kleiner I/O-Dichte wie in Roboter-Applika­tionen tritt das Problem mit den IP-Adressen nicht auf, oft aber in weitläufigen Anlagen.

Bei mittlerer bis kleiner I/O-Dichte wie in Roboter-Applika­tionen tritt das Problem mit den IP-Adressen nicht auf, oft aber in weitläufigen Anlagen. Turck

Wie die anderen Beep-fähigen Block-Module sind auch die TBEN-S-Module Multiprotokollfähig, unterstützen somit die drei gängigen Ethernet-Protokolle. Die Detektion des jeweiligen Protokolls erfolgt dabei automatisch. Somit können Kunden die Module problemlos an unterschiedliche Steuerungssysteme anschließen. Insbesondere global agierende Unternehmen profitieren von dieser Eigenschaft wie auch von dem lesenden Zugriff auf Module via Modbus TCP parallel zur Steuerungsverbindung. Über diesen Weg können HMIs und Leitsysteme, aber auch Edge-Gateways und Cloud-Systeme, auf sämtliche Prozesswerte eines Busstrangs zugreifen. Zu den Anwendungsfällen zählen Prozessvisualisierung, Asset-Management, Datenanalysen und Predictive Maintenance ohne die zentrale Steuerung zu belasten.

Für Flexibilität sorgen ebenso die universellen Kanäle der DXP-Module. Deren I/Os können beispielsweise konfigurationslos als Ein- oder Ausgänge genutzt werden. Die Analogmodule verarbeiten neben Strom- und Spannungssignalen auch die Signalpegel von Thermoelementen und Temperaturfühlern. Damit helfen auch diese Module, die Zahl vorzuhaltender Varianten klein zu halten.

Turck hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Ingenieuren die Inbetriebnahme und Wartung der Module so einfach wie möglich zu gestalten; sowohl konstruktiv als auch elektrisch und beim Engineering. Diesem Ansatz entsprechend ist die Verdrahtung der TBEN-S-Familie im Feld denkbar einfach – ebenso wie die direkte Integration in Industrial-Ethernet-Netzwerke. Probleme lassen sich in Anlagen nie ganz vermeiden. Umso wichtiger sind umfangreiche Diagnosefunktionen für die Erkennung von Überspannung, Strom und Kurzschluss. Sollte ein Geräteaustausch nötig sein, so ist dies einfach und ohne aufwändige Konfiguration möglich.

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